22.09.2026

GLS Bank unterstützt die European Declaration on Cycling

Bochum, 22.09.2026. Während erneut Tankrabatte diskutiert werden, setzt die GLS Bank ein klares Zeichen für die Mobilitätswende und das Fahrrad. Sie unterstützt die European Declaration on Cycling. Durch die Erklärung sollen bis 2027 bis zu 4,5 Milliarden Euro in den Radverkehr fließen. 

  • 4,5 Milliarden Euro sollen in den Radverkehr fließen
  • EU-Vereinbarung stellt Fahrrad in den Mittelpunkt der Mobilität
  • langfristiges Ziel: fossile Abhängigkeit beenden 

Bis 2027 werden europaweit 4,5 Milliarden Euro in den Radverkehr investiert – davon stammen 3,2 Milliarden Euro aus EU-Mitteln. Davon sollen über 12.000 Kilometer Radwege gebaut oder saniert werden. Das Ziel: ein flächendeckendes, sicheres und modernes Mobilitätsangebot. Das haben der Europäischem Rat, die EU-Kommission und das Europaparlament gemeinsam in der Cycling Declaration entschieden.

Das Fahrrad steht erstmals im Zentrum der europäischen Mobilitätsstrategie. Die Vereinbarung wurde 2024 verabschiedet, wird aber 2026 vermehrt umgesetzt. Die Cycling Declaration ist zwar nicht rechtsverbindlich, ist aber durch die Finanzierung ein wichtiger Kompass für politische Maßnahmen.

Juliane Müller, Leiterin der Branche Nachhaltige Wirtschaft sagt:

"Eine echte Mobilitätswende gelingt nur, wenn sie im Alltag selbstverständlich wird. Wenn es sicher ist, mit dem Rad zu fahren. Wenn ich auf vernetzte Angebote und eine Infrastruktur vorfinde, wo ich bequem zwischen Fußweg, Fahrrad, Bahn und E-Auto wechseln kann."

Das Fahrrad ist politisch gesehen ein Baustein für diese neue Form der Mobilität. Bisher wurden viele Städte rund um das PKW gebaut. Jetzt sollen Mensch und Fahrrad im Mittelpunkt stehen. Das schafft Abhilfe für viele Probleme: Schlechte Luft, Stau, Lärm, Unfälle, Gesundheit, Stress und Bewegungsmangel.

Statt kurzfristige Entlastungen wie Tankrabatte – für deren Finanzierung allein aktuell 2,5 Milliarden Euro veranschlagt werden – steht die GLS Bank für gezielte Investitionen in nachhaltige Mobilitätskonzepte und die Abkehr von der fossilen Abhängigkeit.

Hier fängt die GLS Bank bei sich selbst an. Es gibt keine Dienstwagen. Stattdessen erhalten alle Mitarbeitenden das Deutschlandticket, auf Wunsch auch mit zusätzlichem Fahrradticket. Zudem können alle Mitarbeitenden, auch die Vorstände, ein Fahrrad oder ein E-Auto aus dem Fuhrpark leihen. Das geht bequem per App. Wer lieber ein eigenes Rad nutzen möchte, kann über das Modell JobRad ein Fahrrad mit Steuervorteil leasen.

Je nach Häufigkeit der Dienstreisen gibt es die Bahncard 25, 50 oder 100. Flüge sind in der GLS Bank die absolute Ausnahme. Dirk Kannacher, Vorstand der GLS Bank, meint: „Das Dienstrad sollte den Dienstwagen endlich ablösen. Das Fahrrad ist ein Symbol für eine freie, gesunde und nachhaltige Mobilität.“

Jedes Jahr sammeln Mitarbeitende der Bank Kilometer beim Stadtradeln. Hier versuchen sich Unternehmen einen Monat zu übertrumpfen. Das Kollegium mit den meisten Kilometern gewinnt. Es soll anspornen, langfristig aufs Rad zu wechseln. Die Daten des Wettbewerbs nutzen die teilnehmenden Städte, um die Radwege auszubessern.