GLS Beitrag vereinbaren

Mehr als 1.000 Mitglieder sind am Samstag, den 10. Dezember 2016, zur außerordentlichen Generalversammlung gekommen. Dort beschlossen sie mit einer Mehrheit von fast 80 Prozent die Einführung des GLS Beitrags.

Für das SEPA Mandat zum GLS Beitrag können Sie sich hier direkt anmelden.

Hier die Vereinbarung für den GLS Beitrag erteilen


Neuer Beitrag für das sinnvolle Bankgeschäft

Seit mehr als 40 Jahren bringen wir Geld dahin, wo es gebraucht wird. Auf diese Weise konnten wir maßgeblich die sozial-ökologische Wirtschaft mit aufbauen und gesellschaftlichen Wandel  gestalten. Darum haben bereits über 210.000 Kundinnen und Kunden zu uns gefunden.

Die historisch niedrigen Zinsen stellen uns – wie auch alle anderen Banken – vor eine ebenso historische Herausforderung. Die Zinsen auf Sparkonten und andere Einlagen gehen immer weiter zurück. Und die Kreditzinsen fallen noch schneller. Damit geht die Haupteinnahmequelle der GLS Bank, die so genannte Zinsmarge, zurück. Bis 2018 sinkt sie voraussichtlich um die Hälfte.

Neues Finanzierungsmodell für mehr Unabhängigkeit
Auf die sinkende Zinsmarge reagieren wir. Mit effizienteren Arbeitsweisen und Strukturen. Mit neuen Angeboten wie dem Crowdinvesting. Und mit dem GLS Beitrag. Mit ihm stärken Mitglieder, Kundinnen und Kunden die Kernleistung der Bank, das transparente, faire Bankgeschäft mit sinnvoller Geldverwendung. Gleichzeitig machen wir uns als GLS Gemeinschaft ein Stück weit unabhängiger von den unabsehbaren Entwicklungen der Finanzmärkte. Der GLS Beitrag wird so zur Garantie für unser langfristiges, sinnvolles Wirken und die Weiterentwicklung unseres werteorientierten Bankgeschäfts.

Einzigartig. Demokratisch.
Für uns als Genossenschaftsbank war es klar, dass unsere Mitglieder über diese innovative strategische Ausrichtung entscheiden. Am 10. Dezember 2016 wurde auf einer außerordentlichen Generalversammlung mit einer Mehrheit von fast 80 Prozent beschlossen, den GLS Beitrags in 2017 einzuführen und in der Satzung zu verankern.



Die häufigsten Fragen

Fragen, die uns oft zum GLS Beitrag gestellt werden, haben wir hier für Sie beantwortet.

Verlangt die GLS Bank einen Beitrag?

Ja, das hat die außerordentliche Mitgliederversammlung am 10.12.2016 beschlossen.

Der GLS Beitrag beträgt fünf Euro im Monat für alle Kundinnen, Kunden und Mitglieder. Zu den Ausnahmen lesen Sie bitte die Frage „Wie hoch ist der GLS Beitrag?“.

Bislang konnten wir unsere Kernleistungen durch die Zinsmarge finanzieren. Das ist aufgrund der niedrigen Zinsen immer weniger möglich. Damit wir unsere wertorientierte Arbeit auch in Zukunft fortsetzen können, braucht es eine neue wirtschaftliche Grundlage, ein Vergütungsmodell, das - unabhängig von der Inanspruchnahme einzelner Angebote – die Existenz des sozial-ökologischen Bankgeschäfts als solches wertschätzt, ideell wie finanziell.

Wozu dient der GLS Beitrag?

Bislang konnten wir unsere Kernleistungen durch die Zinsmarge finanzieren. Das ist aufgrund der niedrigen Zinsen immer weniger möglich. Damit wir unsere wertorientierte Arbeit auch in Zukunft fortsetzen können, braucht es eine neue wirtschaftliche Grundlage, ein Vergütungsmodell, das - unabhängig von der Inanspruchnahme einzelner Angebote – die Existenz des sozial-ökologischen Bankgeschäfts als solches wertschätzt, ideell wie finanziell.

Mit dem GLS Beitrag stärken Sie die Kernwerte der GLS Bank. Er macht die GLS Gemeinschaft unabhängiger von den unabsehbaren Entwicklungen der Finanzmärkte.

Wie hoch ist der GLS Beitrag?

Der GLS Beitrag beträgt fünf Euro im Monat.

Dieser Betrag wurde seit 2015 in vielen Kundengesprächen und –befragungen ermittelt und kann maßgeblich zur Finanzierung der Kernleistungen beitragen.

Den GLS Beitrag sollen grundsätzlich alle Kundinnen, Kunden und Mitglieder gleichermaßen zahlen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur genossenschaftlichen Idee gehört, dass sich Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zusammentun. Dies gilt auch für die Höhe des GLS Beitrages, allerdings:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kundinnen und Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 Euro im Monat zahlen Kundinnen und Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages sowie Kundinnen und Kunden unter 28 Jahren.

Was sind die GLS Kernleistungen?

Girokonten und Kredite bieten eigentlich alle Banken an. Die GLS Bank ist mehr! Sie steht für einen sinnvollen, transparenten Umgang mit Geld. Dazu gehören:

  • Gemeinsam mit Ihnen finanzieren wir seit über 40 Jahren die sozial-ökologische Wirtschaft. Und damit die gesellschaftliche Entwicklung – in der ökologischen Landwirtschaft, den regenerativen Energie bis hin zur Bildung. Das können wir auch, weil wir uns in vielen Netzwerken engagieren und Haltung zeigen.
  • Wir stellen sicher, dass Ihr Geld nicht in Atomenergie, Rüstung, Agrochemie oder Kinderarbeit investiert wird.
  • Für soziale und ökologische Vorhaben entwickeln wir immer wieder neue Finanzierungsformen – auch zum Schenken und Beteiligen.
  • Die GLS Beraterinnen und Berater arbeiten ohne Verkaufsdruck und erhalten keine Provision. Das macht Beratung erst fair.
  • Durch die GLS Bank werden Initiativen wie „Energie in Bürgerhand“, BioBoden eG, Foodwatch, Elektrizitätswerke Schönau und viele mehr möglich.
  • Als Kundin oder Kunde werden Sie jedes Jahr zu zahlreichen Veranstaltungen zu wesentlichen gesellschaftlichen Themen eingeladen.

 

Warum braucht es einen GLS Beitrag?

Die Zinsen sind historisch niedrig und werden es voraussichtlich lange bleiben. Das kommt zunächst unseren Kreditnehmern zugute – und damit unseren gemeinsamen Nachhaltigkeitszielen.Die Zinsen auf Sparkonten und andere Einlagen gehen zwar auch zurück, aber deutlich langsamer als die Kreditzinsen. Noch dramatischer als die Zinsen sinkt die so genannte Zinsmarge – also die Differenz zwischen Einlagen- und Kreditzinsen. Diese Zinsmarge war bislang die Haupteinnahmequelle der GLS Bank.

Bislang kamen wir mit den sinkenden Einnahmen zurecht, da wir unser erfreuliches Wachstum seit über einem Jahr durch einfachere und effektivere Prozesse mit gleichbleibender Mitarbeiterzahl bewältigen. Die weitere Entwicklung läuft aber auf eine Halbierung der Zinsmarge hinaus. Damit steht die Finanzierung von Bankarbeit grundsätzlich in Frage, ganz besonders mit Blick auf die Kernleistungen der GLS Bank.

Alle Banken sind mit dem niedrigen Zinsniveau konfrontiert und müssen Lösungen finden. Aber wie? Den Verkaufsdruck auf die Mitarbeiterschaft erhöhen? Filialen schließen? Mit Spekulationsgeschäften Geld verdienen? Das waren nie Wege der GLS Bank und werden nie Wege der GLS Bank sein.

Dafür, dass wir weiterhin mit voller Kraft am gesellschaftlichen Wandel arbeiten können, soll es den GLS Beitrag geben.

 

Wie wird der GLS Beitrag erhoben?

Der Beitrag wird erstmalig zum 31.03.2017 eingezogen.

Alle Neukunden unterzeichnen dann bei der Kontoeröffnung etc. die „Vereinbarung GLS Beitrag“. Der Beitrag wird anteilig ab dem nächsten Monatsultimo berechnet.

Für die GLS Mitglieder ist der Beitrag durch den Beschluss der Generalversammlung verbindlich, sie erhalten eine Einzugsermächtigung zur Unterzeichnung.

Alle Kundinnen und Kunden, die nicht gleichzeitig GLS Mitglied sind, erhalten von uns per Post die Vereinbarung zum GLS Beitrag mit Sepa-Lastschriftmandat zur Unterzeichnung. Unabhängig davon, wann sie die Vereinbarung unterzeichnen, zahlen sie für 2017 den vollen Jahresbeitrag. Der Beitrag ist die Voraussetzung für die Nutzung weiterer Angebote.

Wer hat über den GLS Beitrag entschieden?

An dem Prozess der Gestaltung des Beitrags haben wir sehr viele Interessengruppen beteiligt. Wir haben auf Mitglieder- und Kundenveranstaltungen, auf den Generalversammlungen 2015 und 2016, in Befragungen und vielen persönlichen Gesprächen über die wichtigen Weichenstellungen gesprochen.

Als Genossenschaftsbank war es für uns klar, dass diese strategische Ausrichtung auch von den Eigentümern der GLS Bank beschlossen und getragen wird, das sind die rund 44.000 Mitglieder.
Die außerordentliche Generalversammlung hat den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zum GLS Beitrag am 10. Dezember 2016 beschlossen.

Wie ist der GLS Beitrag entstanden?

Erstmals wurde die Idee eines Beitrags auf einer Klausur der Führungskräfte im Oktober 2014  ausgesprochen und anschließend in der Mitarbeiterschaft und in der Mitgliedschaft ins Gespräch gebracht.

In der Mitgliederversammlung 2015 diskutierten wir erste konkrete Überlegungen breiter und dokumentierten aus der Diskussion einige hundert Anregungen. Es folgten qualitative und quantitative Befragungen, Veranstaltungen, u.a. in allen Filialen Anfang 2016 und Beiträge im Bankspiegel und im Internet.

Wir entwickelten den GLS Beitrag also in einem offenen Prozess, der am 10.12.2016 in die außerordentliche Generalversammlung mündete. Neben der Beschlussvorlage von Aufsichtsrat und Vorstand versendeten wir mit der Einladung vier Anträge aus der Mitgliedschaft, über die ebenfalls abgestimmt wurde. In den Anträgen der Mitglieder wurden Modifikationen des GLS Beitrages vorgeschlagen, durch die wir jedoch nicht die erforderliche Basis für unsere Kernleistungen erhalten hätten. Keiner der vier Mitgliederanträge erhielt die erforderliche Mehrheit.

Für wen gilt der GLS Beitrag?

Den GLS Beitrag sollen grundsätzlich alle Kundinnen, Kunden und Mitglieder gleichermaßen zahlen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur genossenschaftlichen Idee gehört, dass sich Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zusammentun. Dies gilt auch für die Höhe des GLS Beitrages, allerdings:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Damit ist die GLS Bank weiterhin zugänglich für alle. Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden freiwillig einen höheren Beitrag vereinbaren können.

Bei Gemeinschaftskunden zahlen alle zugehörigen Einzelpersonen den Beitrag, jedoch der Gemeinschaftskunde nicht. So zahlt ein Ehepaar insgesamt zwei Beiträge, auch wenn sie Inhaber von Einzel- und Gemeinschaftskonten sind. Gleiches gilt für Kreditnehmereinheiten.
Eine GbR wird wie eine Einzelperson behandelt, ebenso juristische Personen, die mehrere Kundenstämme, aber nur auf einem Stamm Konten haben.
Einige kleine Vereine und deren Förderer sind oft bereits langjährig Mitglied ohne weitere Geschäftsbeziehung. Oft dachten sie bei der Zeichnung nicht unbedingt an eine Rückzahlbarkeit und wollen weiterhin die Wirksamkeit der GLS Bank unterstützen. Eine Lösung kann die Übertragung der Anteile auf die GLS Bank Stiftung sein. Danach ist kein Beitrag fällig.

Warum sollen alle das Gleiche zahlen?

Den GLS Beitrag sollen grundsätzlich alle Kunden und Mitglieder gleichermaßen – auch die Mitarbeiter zahlen. Zur genossenschaftlichen Idee gehört, dass sich Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zusammentun. Dies gilt auch für die Höhe des GLS Beitrages, allerdings:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Damit ist die GLS Bank weiterhin zugänglich für alle. Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden freiwillig einen höheren Beitrag vereinbaren können.

Die Kernleistungen der GLS Bank – ihre gesellschaftliche Wirkung, die sinnvolle Verwendung von Geld und die Unterstützung der Kundinnen und Kunden, z. B. in Netzwerken – kommen allen gleichermaßen zugute, unabhängig davon, ob sie die GLS Bank stark nutzen oder weniger intensiv. Egal ob die GLS Bank ihre Hauptbankverbindung ist oder ob sie die Bankarbeit ausschließlich als Mitglied mit Genossenschaftsanteilen unterstützen, der Beitrag gilt für alle – übrigens auch für GLS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mit einem Beitrag für alle haben wir eine einfache, transparente Regelung, die ohne erheblichen Verwaltungsaufwand umgesetzt werden kann.
Für alle darüber hinausgehenden Bankdienstleistungen, die Sie individuell mit uns vereinbaren, berechnen wir weiterhin Zinsen und Gebühren.

Wie gerecht ist der GLS Beitrag?

Die GLS Bank ist weiterhin zugänglich für alle! Die 5 Euro pro Monat wurden seit 2015 in vielen Kundengesprächen ermittelt, bei folgenden Ausnahmen:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Würden wir das Vermögen der Kunden bei der GLS Bank als Bemessungsgrundlage für den Beitrag nehmen, würde diejenigen, die uns als Hausbank nutzen, einen höheren Beitrag zahlen als die große Zahl unserer Kunden, die sich (noch) nicht voll für uns entschieden hat. Gerecht ist das auf jeden Fall nicht.

Der Beitrag führt nicht zur Gleichmacherei. Auch weiterhin werden die Kosten der Genossenschaft größtenteils durch Zinsen und Gebühren gedeckt, die abhängig von der persönlichen Nutzung der Bank in Rechnung gestellt werden. Bislang wurden die Kosten weitgehend von den Kreditnehmern gedeckt. Dass diese jetzt etwas entlastet werden kommt deren sozialen und ökologischen Vorhaben zu Gute – und ist damit im Sinne aller Mitglieder, Kundinnen und Kunden.

Mit einem freiwilligen Beitrag wäre jedes Jahr offen, ob die Kernleistung der GLS Bank erbracht werden kann. Die Kernleistung (sinnvolles Bankgeschäft) ist jedoch kein Beiwerk, das auch mal weggelassen werden kann, sondern sie wird von der gesamten Mitarbeiterschaft in allen Bereichen erbracht. Dafür ist eine verlässliche Grundlage notwendig.

Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden einen höheren Beitrag leisten.

Ab wann gilt der GLS Beitrag?

Der GLS Beitrag gilt ab 01.01.2017. Alle Neukundinnen und Neukunden unterzeichnen dann mit dem Kundenstammvertrag auch die „Vereinbarung GLS Beitrag“.

Für bestehende Kundinnen und Kunden ist der GLS Beitrag ab 01.01.2017 Voraussetzung für weitere Angebote. Bestehende Kunden zahlen für 2017 unabhängig vom Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarung den vollen Jahresbeitrag.

Die GLS Mitglieder erhalten ausschließlich eine Einzugsermächtigung, da für sie der GLS Beitrag durch den Beschluss der Generalversammlung verbindlich ist.

Wir werden 2017 nutzen, um möglichst alle bestehenden Kundinnen und Kunden vom GLS Beitrag zu überzeugen. Wo dies nicht gelingt, werden wir unsere weitere Geschäftsbeziehung in Frage stellen. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei den gesetzlichen Rahmen und erfüllen Verträge mit fester Laufzeit.

Was hat der GLS Beitrag mit der Genossenschaftsidee zu tun?

In einer Genossenschaft schließen sich viele Menschen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Es gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Mitglieder haben alle die gleichen Rechte und Pflichten. So auch in der GLS Genossenschaft. In einigen Genossenschaften zahlen Mitglieder neben dem Anteil (Geschäftsguthaben) auch einen regelmäßigen Beitrag.

Damit ein GLS Beitrag in der GLS Genossenschaft verankert werden kann, bedarf es einer entsprechenden Satzungsänderung durch die Mitglieder. Die Mitglieder entscheiden darüber auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 10.12.2016.

Nichtmitglieder sollen auch weiterhin das Angebot der GLS Bank nutzen können, wenn sie den GLS Beitrag zahlen.

Warum kann der GLS Beitrag nicht freiwillig bezahlt werden?

Wir brauchen eine verlässliche Basis für unsere Kernleistungen. Die sinnvolle Verwendung Ihres Geldes und die gesellschaftliche Wirksamkeit der GLS Bank kann nicht davon abhängig sein, ob ausreichend Beiträge bezahlt werden. Sie sind nicht flexibel abrufbar, weil sie unser Wesen ausmachen. Sie können nur erbracht werden, wenn die Mitglieder und Kunden sich verlässlich dafür einsetzen.

Die GLS Bank steht an einem Scheideweg, und mit ihr die gesamte Branche. In einem Jahrzehnt wird sich die Bankenlandschaft extrem verändert  haben. Die Zinsmarge ist drastisch gesunken und wird weiter sinken. Die GLS Bank wird ihre Effizienz  weiter steigern. Sie passt die Konditionen an. Sie entwickelt neue  Instrumente wie ein Crowdfunding und eine Community-Plattform. Und sie  verteilt einen Teil der Lasten auf alle Schultern, die zur GLS  Gemeinschaft gehören.

Kann nicht eine Stiftung diese Leistungen übernehmen?

Das Ziel der GLS Gemeinschaft ist es, Geld dorthin zu bringen, wo es tatsächlich gebraucht wird und positive sozial-ökologische Wirkungen zu erreichen. Das beste Instrument dafür ist die GLS Bank, weil sie mehrere  Leistung anbieten kann: Einen sinnvollen, transparenten Umgang mit Geld, die Finanzierung nachhaltiger Vorhaben und Impulse für gesellschaftlichen Wandel.

Der GLS Beitrag steht dafür, dass das gesamte Geschäftsmodell ganzheitlich nachhaltig ausgerichtet ist und die GLS Bank aktiv den gesellschaftlichen Wandel voranbringt. Sie ist wie eine Person, mit einem Charakter (Haltung), einer Stimme (Veranstaltungen, Positionierungen), die ihr Ziel verfolgt (Finanzierungen). Dies wird beispielsweise an den Elektrizitätswerken Schönau deutlich, die durch eine umfassende Unterstützung der GLS Bank möglich wurden.

Warum streichen Sie nicht die Dividende?

Dass die Mitglieder auf ihre Dividende verzichten wäre keine tragfähige Lösung, um die Rückgänge im Zinsergebnis auszugleichen. Zum Vergleich: Die Dividende machte 2015 4 Mio. Euro aus, die Zinserträge lagen bei 96,5 Mio. Euro. Die wirtschaftlichen Herausforderungen können also nicht alleine auf den Schultern der etwa 44.000 Mitglieder gelöst werden, hier ist das Engagement von allen Kundinnen und Kunden und Mitgliedern notwendig.

Die Dividende auf Genossenschaftseinlagen als risikotragendes Kapital ist außerdem nicht vergleichbar mit der Verzinsung von Bankeinlagen. Aufgrund der zunehmenden Regulierung müssen wir zukünftig noch deutlich mehr Genossenschaftseinlagen einsammeln, als Basis für die Kredite an soziale und ökologische Unternehmen. Ohne Dividende würde dies kaum oder nicht möglich sein

Wieso werden die Gebühren nicht weiter erhöht?

Wir bieten eine verlässliche und kostendeckende Zinsgestaltung zu marktüblichen Konditionen - und machen dies auch transparent.

Im GLS Beitrag kommt zum Ausdruck, was uns einzigartig macht: Die positiven gesellschaftlichen Wirkungen und die sinnvolle Verwendung von Geld. Diese Kernleistungen kommen allen zugute, sodass es konsequent ist, hierfür einen einheitlichen Beitrag einzuführen. Bei Gebühren wäre das nicht möglich, weil die Menschen unsere Angebote ganz individuell nutzen und immer nur eine Teilgruppe betroffen wäre.

Was spricht gegen Minuszinsen?

Minuszinsen auf liquide Mittel wären nicht per se gerechter als der GLS Beitrag. Manche Initiativen wie etwa die EWS Schönau sind in liquiditätsintensiven Branchen tätig, sie brauchen auch ohne hohes Vermögen eine hohe Liquidität. Andererseits können Hochvermögende ein gutes Liquiditätsmanagement haben und müssten entsprechend wenig bezahlen. Dagegen würde eine Initiative, die auf ein Bauvorhaben anspart, stärker belastet. Von der Liquidität auf Einkommen und Vermögen zu schließen ist also ein Fehlschluss.

In den Bankbilanzen ist derzeit so viel Liquidität wie bisher noch nie. Darum brächte ein kleiner Minuszins bereits einen hohen Mehrertrag für die Bank. Sobald aber an den Finanzmärkten wieder mehr Geld langfristig angelegt wird, ist das schon nicht mehr der Fall. Mit einem Minuszins als Alternative zum GLS Beitrag wären unsere Kernleistungen also stark von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängig.

Mit Privat- und Geschäftskunden, die viel Liquidität halten, vereinbaren wir bereits Minuszinsen. Es geht also nicht um entweder oder, sondern um sowohl als auch.

Wieso nehmen Sie kein Geld für die Beratung?

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten provisionsunabhängig und ohne Bonuszahlungen. So können sie frei auf die individuellen Anliegen der Kundinnen und Kunden eingehen, von kleinen Formalia bis zur komplexen Beratung. Ob in der Filiale, am Telefon oder elektronisch – wir wollen uns den Bedürfnissen der Menschen widmen und nicht unterscheiden in kostenpflichtige und kostenlose Gespräche.

Funktioniert das Geschäftsmodell der GLS Bank nicht mehr?

Die Kosten der Finanzdienstleistungen im engeren Sinne werden weiterhin aus den Zinsen und Provisionen gedeckt.

Dazu verbessern wir unsere Effizienz und haben bereits im April 2015 einen Einstellungsstopp trotz Wachstum verabredet. Es geht nicht darum, dass die Mitarbeitenden länger arbeiten, sondern dass wir unsere Prozesse, Arbeitsweisen und Angebote so verschlanken, dass wir mehr leisten können.

Über die Bankdienstleistungen hinaus will aber die GLS Bank ihre zukunftsweisende Ausrichtung und ihre gesellschaftliche Wirksamkeit nicht aufgeben. Dafür braucht es eine separate finanzielle Grundlage - den GLS Beitrag.

Was unternimmt die GLS Bank, um sich ökonomisch besser...

Wir haben bereits bei uns selbst angefangen. 25 % Effizienzsteigerung wollen wir bis Ende 2017 erreichen. Wir stehen mitten in diesem Prozess und haben dazu bereits im April 2015 einen Einstellungsstopp trotz Wachstum verabredet. Es geht nicht darum, dass die Mitarbeitenden länger arbeiten, sondern dass wir unsere Prozesse, Arbeitsweisen und Angebote so verschlanken, dass wir mehr leisten können.
Und wir wollen dort, wo dies im Vergleich zu anderen Banken sinnvoll ist, auf Basis unserer realen Kosten die Konditionen z. B. für unsere Girokonten anpassen.
Wir arbeiten außerdem an neuen, attraktiven Angeboten. Unter anderem sind Projekte aus einer eingerichteten „Zukunftswerkstatt“ entstanden, wie z. B. eine neue digitale Plattform, auf der sich alle Mitglieder und Kunden miteinander vernetzen, austauschen sowie Güter, Ideen, Dienstleistungen u.a. teilen können.

Wie wird der GLS Beitrag steuerlich behandelt?

Als Bank machen wir selbstverständlich keine Steuerberatung, aber wir gehen grundsätzlich davon aus:

  • Privatkunden können den GLS Beitrag wie auch Kontogebühren nicht steuerwirksam geltend machen.
  • Unternehmenskunden können den Beitrag als Betriebsausgabe geltend machen.

Warum können Mitglieder nur vor Ort abstimmen?

Dies sieht die Satzung vor. Mitglieder können sich vertreten lassen. Das ist in §26, Absatz 4 geregelt:

Mitglieder, deren gesetzliche Vertreter oder zur Vertretung ermächtigte Gesellschafter, können sich durch Bevollmächtigte vertreten lassen. Ein Bevollmächtigter kann nicht mehr als zwei Mitglieder vertreten.

GLS Satzung

Gibt es ein Sonderkündigungsrecht?

Die Mitglieder haben auf der außerordentlichen Generalversammlung am 10.12.2016 beschlossen, dass im Falle einer Kündigung bis zum 31.03.2017 keine Beitragspflicht besteht. Mitglieder, die bis zum 31.03.2017 ihre Mitgliedschaft und ihre Konten kündigen, müssen also keinen Beitrag bezahlen. Ihr Geschäftsguthaben erhalten sie in der Regel nach der Generalversammlung im Sommer 2018 zurückgezahlt.

Mit diesem Sonderkündigungsrecht schließen wir an § 65 Abs. 3 GenG an. Danach kann jedes Mitglied, das der Genossenschaft mindestens ein volles Geschäftsjahr angehört hat, seine Mitgliedschaft durch Kündigung vorzeitig beenden, wenn ihm nach seinen persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen ein Verbleib in der Genossenschaft bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Die Kündigung ist in diesem Fall mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss eines Geschäftsjahres zu erklären, zu dem das Mitglied nach der Satzung noch nicht kündigen kann. Die Einführung des GLS Beitrags kann einen Kündigungsgrund in diesem Sinne darstellen. Darauf können sich Mitglieder in ihrem Kündigungsschreiben beziehen.

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Den Wandel ermöglichen

Neue Initiativen und erfolgreiche Kooperationen der GLS Bank

BioBoden eG

Biobauern in der Schorfheide im brandenburgischen Norden wollten ihre Böden vor Spekulanten schützen. Eigens für diesen Zweck legte die GLS Bank einen Bio-Bodenfonds auf – mit vollem Erfolg. Aus dieser einstigen Unterstützung der Uckermärker heraus ist 2014 die  BioBoden Genossenschaft entstanden. Damit unterstützt die GLS Bank den Ausbau der Bio-Anbauflächen in Deutschland. Denn Bio-Lebensmittel boomen, doch die Felder dafür fehlen.

BioBoden gibt jedem die Chance für die Zukunft der Landwirtschaft Verantwortung zu übernehmen. Die Genossenschaft erwirbt auf Anfrage Flächen und stellt sie den Betrieben langfristig zur Verfügung - mit der Auflage diese nach den Grundsätzen eines Öko-Anbauverbandes zu bewirtschaften. Damit wehrt sich die BioBoden gegen den Missbrauch von Boden durch Spekulanten.

Foodwatch – die Essensretter

Seit 2002 kämpft der gemeinnützige Verein Foodwatch für gesunde Ernährung und gegen Missstände in der Lebensmittelindustrie. Foodwatch ist die Lobby für Konsumenten, die Verbraucher aufklärt und berät. Gründer Thilo Bode und sein Team bieten Beratung und erklären, was auf unsere Teller kommt.

Hürde Nummer 1, die es nach der Gründung 2002 zu bewältigen galt, war ausreichendes Startkapital. Es betrug rund 1,5 Mio. Euro und wurde in den ersten drei Jahren zum Aufbau der Organisation eingesetzt. Etwa ein Drittel davon waren langfristige Darlehen von der GLS Bank. Zuschüsse kamen auch von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

Die Zusammenarbeit geht weit über finanzielle Aspekte hinaus. GLS Bank und Foodwatch positionierten sich gemeinsam zu Spekulationen im Rohstoffsektor und forderten die Europäische Union dazu auf die Spekulation auf Rohstoffe zu regulieren und zu begrenzen.

Saatgutfonds

In den 90er Jahren waren Gentechnik und Patente noch kein „öffentliches“ Thema, das gesellschaftliche Interesse verschwindend gering. Dennoch engagierten sich schon damals Initiativen für eine ökologische Saatgutzüchtung. 1996 startete in der GLS Treuhand der Saatgutfonds mit 140.000 DM. Heute ist er der größte Unterstützer biologischer Saatgutzüchtung Deutschlands. Gesund statt Gentechnik. Gerecht statt patentiert. Allerdings ist die Entwicklung der Sorten teuer. Sie dauert durchschnittlich zehn Jahre und kostet zwischen 600.000 und einer Million Euro.

Der Saatgutfonds leistet auch wertvolle Aufklärung, weil vielen Menschen überhaupt nicht bewusst ist, dass jedes Brot auf eine Saat zurückgeht. Auch die Bio-Verbände haben ein stärkeres Bewusstsein entwickelt. Nach zwei Jahrzehnten ist der Saatgutfonds eine echte Erfolgsgeschichte.

Wir haben es satt – Demonstration

Dank des Bündnisses „Meine Landwirtschaft“ demonstrieren tausende Menschen regelmäßig, gegen die Missstände in der Lebensmittelindustrie und für eine zukunftsweisende Landwirtschaft. Die Demonstranten fordern den Stopp der industriellen Landwirtschaft & Lebensmittelproduktion und eine Förderung bäuerlicher Betriebe für die Zukunft. Die GLS Bank ist Unterstützerin von meine Landwirtschaft und die GLS Treuhand gehört dem Bündnis an.

Global Alliance for Banking on Values (GABV)

Zusammen schafft man mehr – mehr Wirkung! 2009 war die GLS Bank Mitgründer der Global Alliance for Banking on Values (GABV). 25 Banken aus aller Welt engagieren sich für ein internationales Banksystem, das sich am Menschen und seinen Grundbedürfnissen orientiert. Die Forderungen sind vollständige Transparenz über die Geschäftsmodelle und Verwendung der Gelder, die feste Einbindung sozialer und ökologischer Kriterien in die Finanzangebote sowie ein vielfältiges Bankensystem. 

Prokon eG

Sie klang vielversprechend, die Kapitalanlage in regenerative Energien. Traumhafte Renditen mit gutem Gewissen. Der Schock war groß als das Energieunternehmen Prokon in die Insolvenz rutschte. Die Nachricht weckte den Kampfgeist der GLS Bank. Anstatt das Feld der EnBW zu überlassen setzte sich die GLS Bank für eine Umwandlung Prokons zur Genossenschaft ein. So wurde die Energiewende in Bürgerhand um ein vielversprechendes Projekt erweitert. Die Prokon eG zählt heute schon über 38.000 Mitglieder.

Elektrizitätswerke Schönau

Wir schreiben das Jahr 1986, ein sonniger Tag Ende April, als sich in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat eine Explosion ereignet. Der Super-GAU ist Realität. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomindustrie.

Die Politik handelt nicht. Dafür aber die Bürger der Gemeinde Schönau im Schwarzwald. Sie entschließen sich, auf Ökostrom umzusteigen. Die GLS Bank trägt die Finanzierung mit. Sie wollen das Stromnetz der Gemeinde kaufen und selbstbestimmen, welcher Strom aus der Steckdose kommt. Eine ehrgeizige Idee. Zumal sich der Netzbetreiber querstellt und den Preis bei überzogenen 8,7 Millionen Euro festlegt.

Kein Grund aufzugeben. Ein Kredit und Beteiligungskapital von der GLS Bank sowie die von den Schönauern und  der GLS Bank gemeinsam durchgeführte Kampagne „Ich bin ein Störfall“ machen das Vorhaben möglich.

Nachdem Gerichte entschieden, dass der Preis für die Schönauer Stromnetze viel zu hoch war und die Rückzahlung von 1,2 Millionen Euro anordnen, wird damit die Stiftung Neue Energie gegründet. Sie setzt sich bis heute für dezentrale und zukunftsfähige Modelle der Energieversorgung ein und wird von der GLS Treuhand verwaltet. Der Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau (EWS) ist heute Symbol für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.

Windkraftfonds

1989 legte die GLS Bank den ersten Fonds zur Finanzierung eines Windparks auf. Zu einer Zeit, als kaum einer regenerative Energien ernstnahm, bewies die Bank Mut und Weitsicht, indem sie Risikokapital zur Verfügung stellte. Heute stammt fast jede zweite Kilowattstunde erneuerbarer Energien aus Anlagen in Bürgerhand. Die GLS Bank hat die Energiewende seit 1974 mit 1,9 Milliarden Euro finanziert. Hier lesen Sie mehr zu finanzierten Branchen.

Windkraft – Heim statt Tschernobyl

Der gemeinnützige Verein „Heim statt Tschernobyl“ ermöglicht Menschen aus der verstrahlten Region in Weißrussland in ein Leben in einer unbelasteten Umgebung. So entstand in den 90er Jahren als erstes die Siedlung Drushnaja, 600 km nördlich außerhalb der Gefahrenzone. Es folgte eine zweite Siedlung in Stari-Lepel, zwischen Minsk und Witebskeine.

Aber nicht nur neuer Wohnraum sollte geschaffen werden, sondern auch neue Energie. Der Bau einer größeren Windkraftanlage wurde durch die besonderen Finanzierungsangebote der GLS Bank ermöglicht. Die Finanzierung in Höhe von 320.000 Euro sollte über Bürgschaften jeweils in Höhe von 3.000 Euro abgesichert werden.

Nepal: Erdbebenhilfe

Die Erde bebte am 25. April 2015 in Nepal. Das Erbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala löste binnen Stunden den humanitären Notstand aus ganze Regionen waren völlig zerstört. Dank dem Spendenaufruf der GLS Bank und der GLS Stiftung Entwicklung konnten fast 1 Millionen Euro Spenden für die Erdbebenopfer in Nepal generiert werden. Zelte, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser sowie Gesundheitscamps und den Wiederaufbau von Häusern sind nur wenige Beispiele für die Nothilfe und erste Wiederaufbaumaßnahmen, die unsere neun Partnerorganisationen bereitstellen konnten.

Energie in Bürgerhand

"Energie gehört in Bürgerhand" – dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk "Energiewende Jetzt", der Bürgerenergie Berlin, der 100 Prozent erneuerbar Stiftung und der Haleakala Stiftung getragen. Ziel ist es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand, beruht.

Schnelle Hilfe: Hochwasser-Kreditprogramm der GLS Bank

Das Ausmaß des Hochwassers im Frühjahr 2013 war verheerend: Ernten, Weiden, Häuser, Maschinen oder die Infrastruktur wurden teilweise oder vollständig zerstört. Die GLS Bank reagierte sofort: Mit einem eigens für die Betroffenen des Hochwassers angelegten Kreditprogramm mit besonderen Konditionen und der Möglichkeit zur Aussetzung der Tilgung half die GLS Bank betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten schnell und unbürokratisch in die Normalität zurückzukehren.

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