SEPA-Einreicherformate
Diese Formate werden akzeptiert
Wir verarbeiten über unsere Schnittstellen Onlinebanking, FinTS/HBCI und EBICS die aktuellen SEPA-Formate, deren Spezifikationen Sie hier auf den offiziellen Seiten dokumentiert finden. Das Datenmodell ist in der ISO 20022 beschrieben.
Wenn Sie eine Zahlungsverkehrssoftware auf einem aktuellen Stand nutzen, sollten Sie keine Probleme mit der Einreichung von Überweisungen oder Lastschriften haben.
Ab dem 14. November 2026 werden ältere Versionen der „pain-Formate“ abgeschaltet.
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie verwenden sollen, dann wählen Sie in Ihrer Software für Überweisungen "pain.001.001.09" und für die Lastschriftverarbeitung "pain.008.001.08".
Das Format DTAZV entfällt als DK-Standard ab November 2026 und wird vom ISO 20022-Format abgelöst. Stellen Sie bitte Ihre Prozesse bis dahin auf das ISO 20022-Format um. So vermeiden Sie Komplikationen beim Übergang.
SEPA = EUR
SEPA-Zahlungen sind nur in Euro möglich. Zahlungen in anderen Währungen MÜSSEN Sie als Auslandszahlung erledigen.
Abgekündigte Formate
Die älteren "Pain-Formate" werden bei den meisten Banken abgekündigt. Sollten Sie diese noch z. B. aus Ihrer Buchhaltungslösung erhalten, müssen Sie daher im Laufe des Jahres Maßnahmen treffen. Bitte informieren Sie Ihre/n Dienstleister*in oder die Entwickler*innen Ihrer Anwendungen.
Alle Versionen vor pain.001.001.09 (Überweisungen) und pain.008.001.08 (GBIC_4, Stand 2024) werden ab dem 14.11.2026 nicht mehr akzeptiert.
Nicht mehr unterstützt werden alle Versionen pain.001.001.03 und pain.001.001.08, sowie pain.008.001.02, dazu die ältere pain.001.001.09 (für SCT inst) aus 2021.
Für Entwickler*innen
Beachten Sie bitte, dass FinTS/HBCI keine Containerformate kennt, also nicht mehrere Sammler in einem Datensatz verarbeitet werden können.
Linktipp: Die offiziellen Informationen zu Spezifikationen und ihrer jeweiligen Lebensdauer
Wie können Sie "Altformate" erkennen?
Die Buchungssätze werden durch XML-Dateien transportiert. Wenn Sie diese Dateien öffnen, können Sie im Kopf der Datei die Deklaration finden. Achten Sie darauf, dass Sie die Datei nur ansehen und nicht speichern. Insbesondere Officeprogramme wie Word ändern die Dateninhalte so ab, dass sie nicht mehr verarbeitet werden können. Schauen Sie sich bitte daher nur eine Kopie der Datei an. Am besten öffnen Sie die Datei mit einem Browser wie dem Internet-Explorer, weil diese die Darstellung übersichtlicher darstellen.
Sie können nur eine alte Software einsetzen?
So können Sie vorgehen, wenn Ihre veraltete Buchungssoftware kein Update mehr erhält.
Die direkte Verarbeitung ist nach diesem Termin nicht mehr möglich. Wir gehen aber davon aus, dass die gängigen Zahlungsverkehrsprogramme (z.B. GLS eBank, BankingManager und Profi cash) bis auf weiteres über die Importschnittstelle weiterhin XML-Dateien im alten Format einlesen und konvertieren können. Lediglich der direkte Versand ("Fremddatei senden") und der Upload im Onlinebanking wird entfallen.
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