
a tip: tap
Besser für die Umwelt: Leitungs- statt Flaschenwasser
Stand: Dezember 2024
Die Deutschen trinken lieber aus der Flasche: Fast zwei Drittel kaufen ihr Wasser abgefüllt. Dabei ist Leitungswasser bequemer und günstiger. Einweg-Plastikflaschen belasten die Umwelt und Flaschenwasser verursacht 586-mal mehr CO₂ als Leitungswasser. Warum punktet das kühle Nass aus dem Hahn trotz unschlagbarer Vorteile nicht bei mehr Menschen?
Idee: Wasserbildung für alle
Die Initiative „a tip: tap“ (ein Tipp: Leitungswasser) setzt auf Bildung, um Leitungswasser zum Durstlöscher Nummer eins zu machen. Sie informiert in Schulen, Unternehmen und Kommunen darüber, warum Leitungswasser eine nachhaltige Alternative zu Flaschenwasser ist. Sie klärt über Mythen zu Hormon-, Medikamenten- und Pestizidrückständen auf. Die Bildungsarbeit soll ein Umdenken anstoßen: Schulen und Gemeinden, die mit „a tip: tap“ zusammenarbeiten, installieren Wasserspender, verzichten auf Plastikflaschen und zeigen, wie einfache Entscheidungen große Auswirkungen haben können. „a tip: tap“ zeigt, wie jeder Einzelne durch einfache Veränderungen einen Beitrag leisten kann. Jedes Glas aus dem Hahn schont Ressourcen und fördert faire Wassernutzung. „Die Wasserwende gelingt nur gemeinsam. Zusammen mit starken Partnern setzen wir uns seit fast 15 Jahren bundesweit für mehr Trinkbrunnen und Refill-Stationen im öffentlichen Raum ein. Jeder Schluck aus der Leitung ist ein Beitrag zum Klimaschutz und jeder Trink-Ort einer zur Klimaanpassung“, sagt Alexandra Jaik, Projektleiterin der NRWasserwende.
Zum Themenschwerpunkt: Wasser für Alle
Foto: a tip:tap e.V.