Veranstaltungsdaten
- Beginn Di., 27. Jan.. 26 | 19:00 Uhr
- Ende Di., 27. Jan.. 26 | 21:00 Uhr
- Einlass ab 18:30 Uhr
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Ort
GLS Bank Berlin
Schumannstraße 10, 10117 Berlin - Anmeldung bis Di., 27. Jan.. 26
- Veranstalter Eigenveranstaltung
ZweitZeuge - Opa war ein Nazi
Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im Gebot des Schweigens - aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie. Opa Werner war Reichsbahndirektor für die Ostgebiete. Jean Vaislic der unter anderem Auschwitz überlebt hat, musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen, die Opa geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin zum Anstoß einen poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln.
Eine deutsch-französisch und auch polnische Geschichte zwischen den Generationen.
Ein poetisches Figurentheater von und mit Ilka Vierkant am internationalen Holocaust-Gedenktag
Es wurde im September bereits sehr erfolgreich in der Gedenkstätte Buchenwald aufgeführt und wir freuen uns, es in unseren Räumen noch einmal präsentieren zu dürfen.
Präsentiert von Cie VASISTDAS (Fr) - Regie Michael Vogel - Dauer 1 Stunde
Für alle, die danach noch Lust haben, gibt es einen literarischen Leckerbissen!
Heinrich von der Haar liest aus dem wunderbaren Buch:
Mein Himmel brennt: Schwiech still - Onkel Brunos Koffer.
Eine Kindheitsperspektive auf das Verdrängte der Nachkriegsgesellschaft.