Aus der Bank: Im Dialog bleiben
Einige Medien und soziale Netzwerke haben in den vergangenen Tagen über Kontokündigungen berichtet. Dazu erreichen uns im Moment auch Anfragen unserer Kund*innen und Mitglieder. Als GLS Bank sehen wir den großen Wert der Zivilgesellschaft und möchten im Dialog bleiben.
Ausgelöst durch die Berichterstattung standen in letzter Zeit viele ungeprüfte, teils widersprüchliche Behauptungen im Raum. Viele Menschen zeigen sich betroffen und besorgt. Wir nehmen das sehr ernst. Und wir nehmen uns nun die Zeit, Anfragen und Wünsche unserer Kund*innen zu sortieren. Wir möchten gemeinsam nach Lösungen suchen.
Da unsere Kund*innen durch das Bankgeheimnis geschützt sind, dürfen wir uns als Bank zu keinem einzigen Kunden äußern. Zur Situation äußern wir uns jedoch: Am 24. Dezember 2025 haben wir eine Stellungnahme veröffentlicht.
Gerade in schwierigen Situationen ist es uns ein Anliegen mit unseren Kund*innen im Dialog zu bleiben. Wir stehen auch weiterhin mit der Roten Hilfe in Kontakt und setzen unsere Gespräche fort.
Die GLS Bank sieht den Wert des Engagements demokratischer und zivilgesellschaftlicher Vereine und Gruppen. Wir halten sie für elementar wichtig, um unsere Demokratie zu schützen. Wir haben etwa 11.000 Konten von caritativen, sozialen und aktivistischen Organisationen. Darauf sind wir stolz. Wir sehen, dass das Thema finanzielle Souveränität eine neue Dringlichkeit bekommen hat.