Woodscraper: TV berichtet über modularen Holzbau
Für die Medien ist aktuell ein Projekt der GLS Bank besonders spannend: die Woodscraper in Wolfsburg. An den beiden Hochhäusern aus Holz drehten jetzt im Sommer Fernsehteams des Norddeutschen Rundfunks und des Privatsenders Sat1.
Die beiden Redakteurinnen, die jeweils die Regie für die Nachrichtenbeiträge innehatten, interessierten sich vor allem für die modularen Bauteile auf der Baustelle. Vorgefertigte Holzwände inklusive Fenstern sowie ganze Badezimmer schwebten am Kran hängend die Etagen hoch. Oben angekommen, wurden sie von den Handwerkern positioniert, zusammengefügt und verschraubt. Das erweckte schon den Eindruck von Bauen mit Legosteinen…
Die modulare Holzbauweise sorgt für Tempo. Innerhalb einer Woche entsteht eine komplette Etage, zwölf Geschosse braucht es insgesamt pro Woodscraper-Turm. Die GLS Bank ist Projekteigentümerin und Bauherrin bei diesem ungewöhnliche Bauprojekt. Sie setzt es zusammen mit dem Büro Partner & Partner Architekten und der Unternehmensgruppe Krebs als Projektentwickler um.
Warum eine Bank selbst baut, erklärt André Meyer, Leiter Nachhaltige Immobilien bei der GLS Bank: „Wir möchten erschwinglichen und sozial gerechten Wohnraum schaffen, der gleichzeitig umweltfreundlich und zukunftsfähig ist.“ Dahinter steckt der Wunsch, dass möglichst viele Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigem und gesundem Wohnraum haben. „Als GLS Bank wollen wir unseren Beitrag auf dem Wohnungsmarkt leisten, damit es nicht immer schwieriger wird, eine neue Wohnung zu beziehen“, sagt Meyer. „Wir sehen Wohnen als ein menschliches Grundbedürfnis.“
Hier geht es zum SAT1-Beitrag vom 6. Juli 2026
Hier geht es zum Beitrag des NDR vom 25. Juni 2026, der auch auf tagesschau.de veröffentlicht wurde.
Mehr Informationen zum Projekt Woodscraper
In den Wolfsburger Hellwinkel-Terrassen entstehen zwei Hochhäuser, die Woodscraper:
- in Massivholzbauweise
- mit jeweils zwölf Geschossen und insgesamt ca. 8.000 m² Nutzfläche
- mit 106 Wohnungen, davon sind 45 % sozial gefördert
- 102 der 106 Wohnungen sind barrierefrei.
Die Wohngeschosse sind reine Massivholzkonstruktionen, die verschraubt und daher im Rückbau sortenrein und zerstörungsfrei wiedergewonnen werden können. Nur die Erschließungskerne sind aus brandschutztechnischen Gründen aus CO2-reduziertem Beton gebaut. Regenerative Energien wie Geothermie und Photovoltaik sorgen für eine effiziente, schadstofffreie und emissionsarme Energieversorgung. Begrünte Dächer und der EH-40-Effizienzhausstandard ergänzen das ökologische Konzept.
Ebenfalls im Einsatz: ein effizientes Regenwasser- und Drainagemanagementsystem. Überschüssiges Wasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt, was Trinkwasser einspart. Und das Innenraumklima profitiert vom aktiven Holz: Das Naturmaterial „atmet“, reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt für angenehme, gesunde Wohnatmosphäre.
Wer sich für eine Wohnung im Woodscraper interessiert, erfährt auf mieten.gls.de, an wen er sich wenden kann.