15.08.2025

Warnung: Falsche Mitarbeiter*innen von Union Investment melden sich über Whatsapp

Vielleicht hast Du auch ein Union-Depot? Vorsicht: Zurzeit melden sich vermeintliche Mitarbeiter*innen der Union Investment per Social Media und versuchen, Anleger*innen zu einer Investition zu bewegen. Das investierte Geld ist dann allerdings weg. Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor dieser Betrugsmasche.

So funktioniert der Betrug

Die Betrüger*innen geben sich unter einem fiktiven Namen wie “Peter Müller, Senior Investment Analyst”, als Mitarbeiter der Union Investment aus. Sie werben über Social Media Kanäle wie Instagram, aber auch auf Datingplattformen für ihre „exklusiven“ WhatsApp-Gruppen mit Finanzthemen. 

Den Anleger*innen versprechen sie schnelles Geld. Vertrauen bauen sie auf, indem sie “Tipps” geben, häufig sogar täglich. In ihren Beiträgen erklären die “Expert*innen” ihre „innovativen“ Finanzsysteme. Diese sind oft kombiniert mit Kryptowährungen oder angeblich exklusiven Fonds.

Dann fordern sie zum Bezahlen auf: über fremde Apps, ausländische Konten oder in Kryptowerten. Anfangs gibt es kleine Testauszahlungen. Danach machen sie Druck, noch mehr Geld einzuzahlen, um noch höhere Gewinne zu erzielen. Am Ende ist das Geld weg. Die Geprellten haben keinen Zugriff mehr auf die Plattformen.

Das sagt die BaFin

Bei dieser Betrugsmasche handelt es sich um Identitätsdiebstahl. Es gibt keinen Zusammenhang mit der Union Investment. Wer Finanz- oder Kryptodienstleistungen in Deutschland anbietet, braucht eine BaFin-Lizenz. Das können Anleger*innen in der BaFin-Unternehmensdatenbank prüfen, bevor sie Geld an Anbieter überweisen.

So erkennst Du Finanzbetrug 

  • Häufig entsteht der Kontakt über Social Media oder einen Messengerdienst.
  • Die Betrüger*innen versprechen, dass Anleger*innen schnell, einfach und viel Geld „verdienen“ können.
  • Die Bezahlung erfolgt über ein privates Konto, gern im Ausland, oder via Kryptowährungen auf Plattformen.
  • Es gibt keine oder eine gefälschte Unternehmenszulassung. Stattdessen wird der Name einer bekannten Firma genutzt.

Beuge Betrug vor

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