09.03.2026
Anlagebetrug im Internet
Dich locken Onlineangebote mit hohen, “sicheren” Renditen bei Geschäften mit Aktien, Anleihen, Kryptowährungen, seltenen Metallen oder Immobilien im Ausland? Vorsicht: Bei allzu vielversprechenden Angeboten solltest Du genau prüfen. Denn Betrüger*innen nutzen solche “Köder” für ihre kriminellen Geschäfte.
So gehen Betrüger*innen vor
- Werbebanner auch auf seriösen Webseiten führen Dich auf täuschend echte Fake-Seiten mit Super-Angeboten, ebenso Tipps von “Finanzexpert*innen” auf Social Media oder Datingkontakte.
- Wenn Du auf einer gefälschten Seite Deine Kontaktdaten hinterlässt, wirst Du innerhalb kurzer Zeit angerufen.
- Als nächstes sollst Du ein Konto mit einem kleinen Betrag (200 - 300 Euro) eröffnen, über das Deine Investition abgewickelt wird.
- Du wirst regelmäßig (auch über eine längere Zeit) persönlich zu weiteren Investitionen “beraten”. Auf den gefälschten Seiten findest Du entsprechende Informationen zu Kursentwicklungen und Gewinnen.
- Möglicherweise wird Dir zur “Unterstützung” eine Fernwartungssoftware für Dein digitales Gerät angeboten. Das ist ein deutliches Warnsignal!
- Wenn Du Dir Deinen Gewinn auszahlen lassen möchtest, ist das nicht möglich, sei es wegen irgendwelcher Steuerabgaben oder eines plötzlichen Kursrückgangs.
- Schließlich kannst Du die Betrüger*innen nicht mehr erreichen. Dein Geld ist verloren.
So kannst Du Dich schützen
- Sei misstrauisch bei besonders lukrativen Geschäften mit “sicheren” Gewinnen, bei denen vielleicht sogar noch Zeitdruck besteht.
- Informiere Dich zu Anlageformen, die Du nicht kennst. Lasse Dich unabhängig beraten, z. B. von einer Verbraucherzentrale.
- In der Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kannst Du Dich informieren, ob ein (Trading)-Unternehmen für seine Finanzgeschäfte eine Erlaubnis der BaFin besitzt.
- Erlaube fremden Personen nicht den Zugriff auf Deine digitalen Geräte.
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