Stiftung trias

Stiftung trias

Boden ist Gemeingut

Boden, Ökologie und gemeinschaftliches Wohnen sind die Themen der Stiftung trias. Für sie ist Boden Gemeingut „Allmende“ und kein Spekulationsobjekt von Investoren. Trias erwirbt Grundstücke und vergibt Erbbaurechte an Gruppen und Projekte. Über die Gebäude selbst bestimmen die Bewohner*innen. Trias fördert nur Projekte, die nicht auf bislang landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen bauen.

Erbbaurecht statt Spekulation

Partizipation und gegenseitige Hilfe sind ein Kernelement der Stiftungsarbeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft. Wie kommen Wohnprojekte, Grundstücke und die Stiftung trias zusammen? Die Stiftung kauft das Grundstück mit weiterer Unterstützung von Zustiftungen, Bankdarlehen oder Krediten aus dem Projektumfeld und gibt ein Erbbaurecht an die Gruppe. Auf diese Weise wird der Boden aus dem Spekulationskreislauf „befreit“ und vor Privatisierung geschützt. Gleichzeitig sichert der Erbbaurechtsvertrag die Ziele des Projekts, z. B. Kunst, Wohnen für/mit Menschen mit Behinderung oder Gemeinschaft von Alt und Jung. Den Erbbauzins verwendet die Stiftung, um die Werkzeuge für Projekte zu erweitern und die „Szene“ der Wohnprojekte zu stärken. Dazu gehören unter anderem die zu den Themen der Stiftung herausgegeben Publikationen und das wohnprojekte-portal.de. Zudem fördert sie gemeinnützige Initiativen und erwirbt neue Grundstücke.

Ökologisch

Für die von der Stiftung trias unterstützten Gruppen sind ökologisches Bauen, anspruchsvolle Energiekonzepte und ökologisches Alltagsverhalten, wie Teilen statt Besitzen, selbstverständliche Ziele. Die Vermeidung von Bodenversiegelung und die Förderung von Entsiegelung ist für eine Zusammenarbeit mit der Stiftung essentiell.

Viele Stifter*innen

Die Stiftung trias gibt es seit 2002. Sie bezeichnet sich selbst als „Fach-Bürgerstiftung“, weil es nicht den einen, sondern sehr viele Stifter*innen gibt, die sich den Stiftungsthemen verbunden fühlen. Über 90 Stifterinnen und Stifter haben bislang mehr als 30 Projekte und Gruppen unterstützt, für eine bestimmte Zielsetzung Geld, Land oder Immobilien eingebracht oder der Stiftung Mittel zur freien Verfügung überlassen.

Wirkungsvoll

Möglich wird die Arbeit der Stiftung trias durch Schenkungen und Spenden. Die größte „Hebelwirkung“ haben Schenkungen. Schenken heißt „freilassen“. Das freigelassene Geld schafft Freiraum für neue und besondere Vorhaben.

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Stand: Januar 2018

Spenden

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