GLS MasterCards

Jetzt nachhaltiger

Zu viel Plastik im Portemonnaie? Mit unserer neuen GLS MasterCard können Sie das jetzt ändern. Ab August gibt es die

  • erste kontaktlose Kreditkarte aus rund 75 % Biorohstoffen
  • mit Wunsch-Pin
  • weltweit Millionen Akzeptanzstellen
  • sicher dank 3D SecureCode-Sicherheitsstandard
  • Kosten für Inhaber*innen eines GLS Girokontos:
    GLS MasterCard Classic 30 Euro pro Jahr
    GLS MasterCard Gold 75 Euro pro Jahr

Kreditkarten aus Mais statt Plastik

Bisher bestehen die meisten Kreditkarten aus einem Chip mit Antenne, Hologramm, Magnetstreifen, Unterschriftsfeld, Farbe und eben auch aus Plastik. Letzeres kann man inzwischen durch den Biokunststoff PLA (polylactic acid) aus Maisstärke ersetzen. Dadurch werden die Karten zu einem großen Teil nachhaltiger.

Und weiter?
Mit unseren Partnern arbeiten wir jetzt daran, auch die anderen Bestandteile der Karten nachhaltig zu gestalten.

 

kontaktlose GLS BankCard

Kontaktlosfunktion/NFC

Für die kontaktlose Zahlungsabwicklung halten Sie Ihre GLS MasterCard nur kurz an das Bezahlterminal. Nach Abschluss der Transaktion erfolgt, je nach Terminalart, ein optisches oder akustisches Signal. Für Beträge über 25 Euro wird die Zahlung mit Ihrer PIN abgesichert. Die Abrechnung der getätigten Zahlungen erfolgt wie gewohnt über Ihr GLS Girokonto. Die kontaktlose Zahlungsabwicklung basiert auf der Nahfunk-Technologie (Near Field Communication = NFC).

  • immer das nötige „Kleingeld“ in der Tasche
  • bis 25 Euro ist keine PIN-Eingabe nötig, für Beträge über 25 Euro wird die Zahlung immer mit der PIN abgesichert.
  • schneller Bezahlvorgang, unter einer Sekunde
  • kürzere Wartezeiten an der Kasse

Ganz einfach an einem Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbank. 

Führen Sie die Karte in den Geldautomaten ein. Im Hauptmenü finden Sie
den Punkt "weitere Funktionen" und können damit die "NFC" Funktion Ihrer Karte deaktivieren. Wollen Sie Ihre Karte wieder für die kontaktlose Zahlung aktivieren, gehen Sie genauso vor und wählen "NFC aktivieren".

 

Noch Fragen zur GLS MasterCard aus PLA?

PLA bedeutet polylactic acid und wird umgangssprachlich als Polymilchsäure bezeichnet. Die Milchsäure wird durch Fermentation von Kohlenhydraten (Zucker) hergestellt. Im Falle der Karten ist Maisstärke die Grundlage.

Hersteller des Biokunststoffs für die GLS MasterCards ist die NatureWorks LLC aus Minnesota. Sie nutzt derzeit Mais als Grundlage von PLA. Für Europa ist ein Werk geplant, das Zuckerrüben verarbeitet. An der Entwicklung von PLA aus Gras, Stroh und Holzspänen wird gearbeitet und an der Herstellung aus Kohlendioxid und Methan geforscht, wobei das Methan aus Bakterien gewonnen werden soll. NatureWorks nennt seinen Bio-Kunststoff „Ingeo“ und berichtet auf seiner Website transparent über den Herstellungsprozess.

Mehr dazu hier: www.natureworksllc.com/What-is-Ingeo

Der in Deutschland ansässige Hersteller der Karten hat sich von NatureWorks zertifizieren lassen, dass der benötigte PLA-Biokunststoff aus nicht genetisch verändertem Mais hergestellt wird.

Zurzeit wir das PLA für die Karte noch aus Mais, also einem potentiellen Nahrungsmittel, hergestellt. Der Anteil ist laut laut Hersteller NatureWorks sehr gering, das Ziel ist aber zukünftig die Herstellung von PLA ohne den Rohstoff Nahrungsmittel.

Kritisch kann man auch sehen, dass die für den Maisanbau genutzte Fläche nicht mehr für den Anbau von Nahrungsmitteln für Menschen zur Verfügung steht und die Pflanzen bewässert und gedüngt werden.

Der Mais für „Ingeo“ wird nach ISCC- Plus-Standard (LInk) hergestellt. Dieses amerikanische Label kommt einem Bio-Siegel nahe.

 

Die PLA Karte ist nicht kompostierbar, da das Hologramm, der Magnetstreifen, das Unterschriftsfeld und der Chip mit Antenne nicht kompostierbar sind. Die verwendete Farbe ist zum Teil mineralölhaltig.

PLA („Ingeo“) verursacht bei seiner Herstellung nach Angaben von NatureWorks rund 80 Prozent weniger Treibhausgase als konventionelle Plastikarten und schont dadurch das Klima.

Werden alle GLS Kreditkarten durch PLA Karten ersetzt, entspricht das einer Ersparnis des Benzinverbrauchs einer PKW-Fahrstrecke von 360 Kilometern (https://www.natureworksllc.com/Resources/Environ-Benefits-Calc )

 

Noch unterscheidet sich das Herstellungsverfahren. Wir wirken aber darauf hin, die Herstellungsverfahren von GLS MasterCards und der GLS BankCard anzugleichen.

Die GLS MasterCard wird es ab Sommer 2018 aus PLA (Maisstärke) geben. Infos dazu gibt es hier.

Für virtuelle Karten wird Technik benötigt - in der Regel ein Smartphone -, die meist ohnehin vorhanden ist. Daher wären virtuelle Karten besser für die Umwelt. Allerdings funktioniert die Technik noch nicht im weltweit, insbesondere die Bargeldverfügung ist wegen fehlender Normierung problematisch.