Bildung & Kultur: Kunstrepublik


Kunstrepublik Berlin

Urbane Kunst in der Kunstrepublik

Sieben Jahre lang stand der ehemalige Güterbahnhof Moabit in Berlin leer. Im vergangenen Jahr wurde das über 150 Jahre alte Backsteingebäude wieder zum Leben erweckt. Nach über vier Jahren Planung und einem umfangreichen Umbau öffnete das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) dort seine Tore. Umgeben von einer Grünanlage dient es als Veranstaltungsort und bietet 13 einfache Atelierwohnungen für Gastkünstler und Stadtforscher, die mehrere Monate in Berlin wohnen und arbeiten möchten. Sie sollen Raum für ihre Kunst bekommen, sich austauschen und ihre Arbeit präsentieren können. Außerdem finden Symposien, Workshops, Konferenzen, Konzerte und Ausstellungsprojekte statt. Alle Aktivitäten im ZK/U eint ihre künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stadt.

Initiiert und umgesetzt wird das ZK/U von Matthias Einhoff, Philip Horst und Harry Sachs. Dem Künstlerkollektiv ist es über einen Erbpachtvertrag gelungen, das Gebäude für die nächsten 40 Jahre als Standort für Kunst und Kultur zu sichern. Träger des Zentrums ist der Verein KUNSTrePUBLIK e. V., der in den vergangenen Jahren kontinuierlich Projektförderungen erhielt, u.a. von der European Cultural Foundation, der Stiftung Kunstfonds und der Kulturstiftung des Bundes. Der Umbau des Güterbahnhof Moabit zum Zentrum für Kunst und Urbanistik wurde maßgeblich von der Stiftung Lotto Berlin finanziert. 

An den Wochenenden zieht der Kulturraum zahlreiche Besucher an. Interessierte junge Menschen und Familien tauchen in die inspirierende Atmosphäre ein.

Die GLS Bank finanzierte die Gebäudesanierung mit einem Darlehen von 40.000 Euro.

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Copyright Fotos: kunstrepublik


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