Wo bleiben die Menschen?

COVID-19 und die Wirtschaft im globalen Süden

Veranstaltungsdaten

  • Beginn Mi, 2. Dez. 20 | 18:00 Uhr
  • Ende Mi, 2. Dez. 20 | 19:30 Uhr
  • Einlass ab 17:45 Uhr
  • Ort Livestream: gls.de/coronaww
  • Anmeldung bis Mi, 2. Dez. 20
  • Veranstalter GLS Bank und Zukunftsstiftung Entwicklung
Zur Anmeldung

In den Ländern des Südens sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID 19-Pandemie verheerend. In Folge der Lockdowns brach der informelle Sektor 2020 zu rund 80% ein (OECD). Darunter leiden gerade saisonale Arbeitskräfte, Wanderarbeiter*innen, Straßenverkäufer*innen – also diejenigen, die ohne Ersparnisse von der Hand in den Mund leben.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen warnt, dass aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu den 690 Mio. chronisch unterernährten Menschen zusätzlich rund 270 Mio. Menschen akut an Hunger leiden.

Es sind nicht nur steigende Corona-Infektionszahlen. Durch fehlende Gesundheitsversorgung und Mangelernährung sterben mehr Menschen an eigentlich behandelbaren Krankheiten oder Erkrankungen wie Malaria, Tuberkulose, etc.

Bereits jetzt verließen hunderttausende Menschen die Armenviertel der Megacities dieser Welt und zogen auf´s Land – doch mit welcher Zukunftsperspektive?

  - Welche weiteren Entwicklungstrends zeigen sich?

  - Welche Wege aus dieser Krise gibt es?

  - Welche Ansätze befördert die GLS?

Zu diesen Fragen diskutieren Dr. Annette Massmann, Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung bei der GLS Treuhand und Dirk Kannacher, Vorstand GLS Bank. Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin BMZ, leitet mit einem Grußwort ein. Der Abend wird moderiert von Dr. Antje Tönnis, GLS Bank.

Weitere Informationen zur Nothilfe und den Partner*innen vor Ort finden Sie hier. Die Veranstaltung wird live gestreamt unter gls.de/coronaww.

Bringen Sie sich ein und stellen Sie Ihre Fragen im live Textchat!