Geld ist auch für Frauen da!

Veranstaltung zum 100. Weltfrauentag

Veranstaltungsdaten

  • Beginn Mo, 8. Mär. 21 | 18:00 Uhr
  • Ende Mo, 8. Mär. 21 | 19:30 Uhr
  • Einlass ab 17:45 Uhr
  • Ort Im Livestream unter gls.de/wft100
  • Anmeldung bis Mo, 8. Mär. 21
  • Veranstalter GLS Bank
Zur Anmeldung

Die deutsche Start-up-Szene ist stark durch Männer dominiert. Sowohl unter den Gründer*innen als auch unter den Finanziers sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Anlässlich des 100. Weltfrauentages will die GLS Bank dieses Thema beleuchten und diskutieren.

Laut "Female Founders Monitor" des Bundesverbands Deutsche Start-ups lag der Frauenanteil unter den Gründer*innen zuletzt bei 15,9 Prozent. Frauen sind ehrlich, denken öfter kleiner und fallen damit häufiger durchs Raster der großen Venture Capital Fonds. Der Kapitalzugang ist erschwert, es wird mehr auf Eigenfinanzierungen gebaut. Lassen sich Frauen zu schnell abschrecken, ihre Ideen umzusetzen? Woran liegt es, dass Frauen weniger gründen? Und wie können wir die weibliche Gründungs-Szene in Deutschland als Gesellschaft und als GLS Bank fördern?

Diese und weitere Fragen diskutieren Ina von der Heyden, GLS Bank Regionalleiterin Berlin, und Dr. Antje Tönnis, Abteilungsleiterin Kommunikation GLS Bank, mit unseren Expertinnen.

 

Als Expertinnen werden dabei sein:

Kristina Lunz - Mitbegründerin und Co-CEO des Centre for Feminist Foreign Policy (CFFP)

Mit ihrer Organisation berät Kristina Lunz internationale Politiker*innen zum Einfluss der Außen- und Sicherheitspolitik auf Minderheiten. Kürzlich hat Kristina Lunz und CFFP die Kampagne „Sexist Funding“ gestartet, um darauf aufmerksam zu machen, dass Frauen und speziell feministische Organisationen deutlich weniger Gelder erhalten. Sie sieht das Problem darin, dass Geld genauso wie Macht meist in Händen von Männern liegt.

 

Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller - Gründerinnen von ooia, der Female Empowerment Company in Berlin

Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller brechen mit Periodenunterwäsche Tabus und leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel. Ihre Produkte sind schön, funktional und nachhaltig. Beide Frauen sind sich einig, dass Investorinnen und Investoren ihre Entscheidungskriterien für die Vergabe von Wagniskapital überdenken sollen. Kristine Zeller und Kati Ernst brechen mit innovativen Produkten für Frauen - u.a. Perioden- und Inkontinenzunterwäsche - Tabus und leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel.

Stellen Sie Ihre Fragen zum Thema in unserem Textchat während der Veranstaltung. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!