16.11.2018

Neuer Bankspiegel: Fülle für alle!

„Jeder ist sich selbst der Nächste.“ „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.“ Das Verrückte ist, dass solche Sätze tatsächlich stimmen, wenn wir daran glauben. Dabei leben wir im Überfluss. Das zeigen schon unsere vollen Einkaufswagen. Aber unser Blickfeld und unser Herz werden immer enger. Scheinbar gibt es nur noch eine Lösung: "Verteilungskampf" oder "survival of the fittest".

Für diesen Bankspiegel haben wir das einmal umgedreht. wir haben nach der Fülle in der GLS Gemeinschaft gesucht. Gefunden haben wir: eine Landwirtschaft, in der es immer mehr um Vielfalt und Kooperation gehen wird, Schulen, die großen Erfolg damit haben, dass sie das Potenzial nicht die Schwächen der Kinder in den Vordergrund stellen, Energie, die dezentral an den Orten erzeugt. Wir porträtieren drei Kunden die aus Verschwendung Nützliches für alle machen. Vorstandssprecher Thomas Jorberg zeigt ausgehend vom Hambacher Wald auf, dass wir aufgerufen sind, uns über Organisationsgrenzen hinaus als Teil eines Ökosystems zu verstehen und in Aktion zu kommen.

Wilhelm Ernst Barkhoff, Gründer der GLS Bank, behauptete einmal: „Wir können lieben, wen wir wollen!“ Wenn das stimmt, dann liegt es auch an unserer Haltung, welche Welt wir vorfinden. Seien wir großzügig! Niemand kann alleine (über-)leben sondern jede*r ist auf die anderen angewiesen. Keine Angst: Es ist genug für alle da!

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