Ihr Beitrag für sanktionierte Schüler*innen!

Bußgelder wurden angedroht, weil Schülerinnen und Schüler für Ihre Zukunft kämpfen und sich bei #fridaysforfuture engagieren. Unterstützen Sie hier die Rechtshilfe für betroffene Jugendliche, denn ihr Protest für die Zukunft gehört belohnt, nicht bestraft.

Titelfoto: Georg Kurz

Danke an alle Unterstützer*innen!

1. Unterstützen

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2. Verwendung

Ihre Solidarität gibt Schüler*innen Sicherheit durch Rechtshilfe bis hin zu Musterprozessen.

3. Teilen

Informieren Sie Ihre Freunde und Bekannte über die Aktion. #FridaysForFuture

 

Das sagen die Schüler*innen:


Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Im April wurden uns erstmalig Bußgelder angedroht, wenn wir freitags für konsequenten Klimaschutz auf die Straße gehen. Das hat bereits eine großartige Welle von Solidarität ausgelöst. Dafür vielen, vielen Dank! Diese Unterstützung wirkt und bringt unseren Streit für das Klima voran.

Wer auf junge Menschen wartet, die freitags zuerst der Schulpflicht nachkommen, um danach "irgendwann einmal" etwas für das Klima zu tun, übersieht die Dringlichkeit. Und ein Rechtsgutachten, das die “Parents for Future” in Auftrag gaben, kommt zu dem Schluss, dass das Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit von Schülerinnen und Schülern geschützt ist und die Teilnahme an Demonstrationen in den meisten Fällen nicht sanktioniert werden darf.
 
Als Greta Thunberg am 30. März in Berlin den Klimaschutzpreis der Goldenen Kamera entgegennahm, sagte sie, es sei eine merkwürdige Welt, in der junge Menschen ihre Ausbildung opfern müssten, um ihre Zukunft und die folgender Generationen zu retten. Wir rufen deshalb dazu auf, gemeinsam zu zeigen:

Wir brauchen engagierte Menschen! Unser Protest für die Zukunft gehört belohnt, nicht bestraft!

Darum haben wir jetzt ein bundesweit tätiges Team gegründet, das betroffene Schüler*innen unterstützt und dafür das Geld einsetzt, das im Rahmen dieser Solidar-Aktion eingezahlt wird. Eine Rechtshilfegruppe stellt außerdem einen Leitfaden für alle diejenigen zusammen, die Probleme mit ihren Schulleitungen haben oder beim Anmelden von Demonstrationen auf unkooperative Behörden stoßen. Dabei arbeiten wir mit den “Parents For Future” und mit engagierten Anwälten*innen zusammen. Möglicher Weise werden (Muster)Prozesse auf uns zukommen. Denn in solchen Konflikten gilt oft: Wer sich gründlich wehrt, erspart mit einem Musterurteil vielen anderen rechtliche Auseinandersetzungen.

Hilf uns jetzt und allen, die sich für das Klima stark machen!

Luisa twitterte am 2. April: „Unsere Generation zahlt für diese „Klimapolitik“ bereits den höchsten Preis, den man sich nur vorstellen kann - wir zahlen mit unserer Zukunft. Wer Schüler*innen, die sich wehren nun ernsthaft Bußgelder ausstellen möchte, möge die Rechnung doch direkt an die Regierung schicken.“
 
Ein Vater sagte: „Auf abfragbares Schulwissen kommt es in Zukunft ohnehin nicht mehr an. Das kann die IT besser. Wesentlich werden die Fähigkeiten sein, die auch bei Fridays For Future gelernt werden: Selbstorganisation, Kooperation, Kommunikation, usw. Wie kann ich meinem Erziehungsauftrag besser nachkommen, als mein Kind bei seiner Entscheidung, sich bei Fridays for Future zu beteiligen, zu unterstützen?“

Euer Team von Fridays for Future

 

 

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Alle Zahlungen gehen ohne Abzug auf ein Konto der peer-to-peer-Plattform des Vereins fairsichern community e.V. Über die Verwendung des Guthabens entscheiden drei Organisatoren*innen von Fridays for Future gemeinsam. Die peer-to-peer-Plattform ist ein Projekt der GLS Bank. Der Verwendungszweck ist nicht steuerabzugsfähig, so dass keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann.