Warum erhebt die GLS Bank ein Einlagenentgelt?

Mit dem Einlagenentgelt machen wir die Bezahlung von Bankdienstleistungen fair und transparent.

Unser Bankgeschäft dient der Realwirtschaft. Wir nehmen Einlagen von Kund*innen entgegen und vergeben daraus sinnvolle Kredite. Die Vergütung für diese Mittlerleistung zahlten bisher zu 70 Prozent die Kreditnehmer*innen über die sogenannte Zinsmarge. Das ist die Differenz zwischen dem Kredit- und dem Anlagezins. In den vergangenen Jahren ist das Zinsniveau deutlich gesunken, ebenso deutlich verringerte sich die Zinsmarge. Deshalb muss die Vergütung für die Banktätigkeit neu verteilt werden. Sie kann nicht weiterhin überwiegend von den Kreditnehmer*innen getragen werden.

Das Einlagenentgelt ist dementsprechend das "Leistungsentgelt-Pendant" zum Kreditzins.

Das Einlagenentgelt fällt für Einlagen auf Giro-, Tagesgeld- und Wertpapierverrechnungskonten an und beträgt 0,5 Prozent pro Jahr für den Betrag des Gesamtguthabens eines*r Kund*in, der über 50.000 Euro liegt. Bis zu einem Betrag von 50.000 Euro sind Guthaben weiterhin kostenfrei.