#EverestingForGood - Spendenaktion für Nepal

Heiner Forthmann und Martin Temmen stellen sich der Everesting Challenge und sammeln Spenden für Menschen aus Nepal die von der Corona-Krise betroffen sind.

Heiner Forthmann (35) möchte helfen und stellt sich gemeinsam mit seinem Freund und erfahrenen Langstreckenfahrer Martin Temmen (35) der Herausforderung Everesting.


Video: Cornelius Küpper

Beim Everesting fährt ein*e Radfahrer*in einen Anstieg so oft rauf und runter bis er/sie 8.848 Höhenmeter – die Höhe des Mount Everest – geschafft hat. Selbst der berühmteste Tour de France Anstieg „Alpe d'Huez“ wirkt mit seinen 1.300 Höhenmetern dagegen wie ein Kinderspiel. Heiner Forthmann und Martin Temmen haben sich für ihr Vorhaben den Anstieg zur Hohensyburg im Süden von Dortmund ausgesucht. Die Wahl fiel auf „die Syburg“, weil es die wohl bekannteste Auffahrt in der Region ist – jede*r, die/der hier Rennrad fährt, kennt den 2,1 Kilometer langen Abschnitt, der vom Hengsteysee hinauf zur Burgruine führt. Da pro Auffahrt lediglich rund 90 Höhenmeter überwunden werden, sind sage und schreibe 100 Auf- und Abfahrten nötig, um auf die Höhe des Mount Everest zu kommen. Heiner Forthmann und Martin Temmen haben sich damit noch ein höheres Ziel gesetzt: 9.000 Höhenmeter! Die Distanz, die sie dabei zurücklegen werden, beträgt rund 420 Kilometer, also ziemlich genau 10 Marathons! Anders als eine Besteigung des Mount Everest in Nepal findet das Ganze direkt vor der Haustür und damit CO2-neutral statt.

Jetzt Spenden!

Der Startschuss fällt am 22. Mai 2020 voraussichtlich gegen 00:01 Uhr. Nach 20 Stunden inklusive kleiner Verpflegungspausen planen Heiner Forthmann und Martin Temmen ins Ziel einzufahren. Voraussetzung ist passendes Wetter, bei Nässe oder Glätte wird die Challenge verschoben. Bis zum 29. Mai 2020, dem 67. Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest, soll das Vorhaben in jedem Fall umgesetzt worden sein.

Die Zukunftsstiftung Entwicklung hat nun gemeinsam mit Heiner Forthmann eine Spendenaktion ins Leben gerufen: Ziel ist für jeden der 9.000 Höhenmeter einen Euro und damit eine Spende von insgesamt 9.000 Euro oder sogar mehr einzufahren. Die Spenden kommen der Women´s Foundation Nepal im Rahmen des Soforthilfeprogramms Corona zugute. Durch steigende Lebensmittelpreise ist es für Tagelöhner*innen, Alte und ohnehin marginalisierte Menschen in Nepal unmöglich, sich in Zeiten der Corona-Pandemie zu ernähren. Derzeit unterstützt die Organisation bedürftige Menschen vor allem mit der Ausgabe von Nahrungsmittelpaketen und einer Mittagsmahlzeit sowie der Verteilung von selbstgenähten Masken in der Hauptstadt Kathmandu. Mehrere tausend Tagelöhner*innen, alleinerziehende und sehr arme Frauen konnten bereits mit der Hilfe erreicht werden. Doch leider wächst der Bedarf stetig. Daher ist die Women´s Foundation auf Unterstützung angewiesen.

Folgen Sie uns auch gern in sozialen Medien, teilen Sie die Aktion unter dem Hashtag: #EverestingForGood

Update: Die ersten 8848€ für 8848Hm sind erreicht. Wir freuen uns sehr!

Update: Wir bedanken uns für das Spendenziel von 13.795€! 

Durch steigende Lebensmittelpreise ist es für Tagelöhner*innen, Alte und ohnehin marginalisierte Menschen in Nepal unmöglich, sich in Zeiten der Corona-Pandemie zu ernähren.

Jetzt Spenden!

Heiner Forthmann (l.) bei seiner Teilnahme am Marmotte Granfondo Alpes 2019 und Martin Temmen (r.) beim Brevet Paris-Brest-Paris, ebenfalls 2019.

Unterstütze uns!

Die Spendenaktion ist abgeschlossen. Vielen Dank!

Heiner Forthmann



Für GLS Bank Mitarbeiter Heiner Forthmann (35) ist es die erste Ausdauer Challenge. Seit zwei Jahren fährt er Fahrradrennen für den RSV Sturmvogel aus Bochum-Wattenscheid und hatte sich in diesem Jahr zusätzlich für einen Rad-Marathon in Italien Ende Juni vorbereitet. Nach der Corona-bedingten Absage suchte er nun nach einer neuen Herausforderung und so kam Martin Temmen auf ihn zu. Dieser kann auf langjährige Erfahrungen mit Langstreckenrennen zurückblicken.



Martin Temmen (35) ein Stadtforscher, hat unter anderem am Langstreckenklassiker Paris-Brest-Paris, dem Transsiberian Extreme und dem Transcontinental Race teilgenommen. 2017 konnte er das 1100km lange Race Across Germany von Flensburg nach Garmisch-Partenkichen gewinnen. Er fährt für das Cycling Team Rhein-Main.

Auf die Everesting Challenge haben sich die beiden ausgiebig vorbereitet. 6 Mal in der Woche steigen sie auf ihr Fahrrad und legen im Durchschnitt 450 bis 500 Kilometer pro Woche im Sauerland oder im Ruhrgebiet zurück.

Die Zukunftsstiftung Entwicklung hat sich in gemeinsamer Arbeit mit ihren Projektpartnern eine fundierte Kenntnis über die Ursachen von Armut, Hunger und Not und die zugrundeliegenden naturbedingten und sozioökonomischen Zusammenhänge weltweit erarbeitet.

Zur Stiftung

Beim Everesting fährt ein*e Radfahrer*in einen Anstieg so oft rauf und runter bis er/sie 8.848 Höhenmeter – die Höhe des Mount Everest – geschafft hat.