KCD-Mikro-finanzfonds - III


KCD-Mikrofinanzfonds - III – Entwicklung für Ihr Depot

Mit dem KCD-Mikrofinanzfonds - III können Sie bei Ihrer Geldanlage auch entwicklungspolitische Aspekte berücksichtigen. Der KCD Mikrofinanzfonds - III fördert ausgesuchte Mikrofinanzinstitute, durch welche Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern Mikrokredite vermittelt werden, mit deren Hilfe sie sich eine berufliche Perspektive aufbauen und ein eigenes Einkommen erwirtschaften können.


Was bedeutet Mikrofinanz?

Mikrofinanz ist ein Überbegriff für finanzielle Basisdienstleistungen wie Kreditvergabe, Sparbücher oder Versicherungen für einkommensschwache Menschen. Mikrofinanz dient damit der finanziellen Inklusion.
Meist wird der Begriff jedoch in Zusammenhang mit der Vergabe von Kleinstkrediten (Mikrokrediten) an Kleinstunternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern verwendet.
Die Idee von Mikrofinanz geht auf das Selbsthilfe- und Solidaritätsprinzip von Raiffeisen- und Genossenschaftsbanken zurück, welches bereits vor 150 Jahren entwickelt wurde.


Warum Mikrofinanz?

Rund zwei Drittel der Weltbevölkerung sind vom Zugang zu Finanzdienstleistungen ausgeschlossen. Einkommensschwache Menschen haben meist keinerlei Sicherheiten und somit auch keine Chance, einen Kredit aufzunehmen, Geld anzusparen oder für die Zukunft vorzusorgen. Kleine Investitionen wie zum Beispiel der Kauf einer Nähmaschine können bei der Existenzgründung und -sicherung helfen. Mikrofinanz ermöglicht die Finanzierung solcher Investitionen zu fairen Kreditbedingungen.


Wichtige Daten

Die Fondsdaten und alle wichtigen Unterlagen finden Sie hier.



Das Beispiel Lim Thaovarith

Erfolgreicher Betriebsaufbau mit Hilfe eines Mikrokredits

Kambodscha zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Bewohner leben überwiegend von der Landwirtschaft. So auch Lim Thaovarith.

Lim ist 51 Jahre alt. Vor 20 Jahren verlor sie durch eine Landmine ein Bein. Kurz danach verließ ihr Mann sie und ihre zwei Kinder. Um ihre Kinder versorgen und ihnen eine Ausbildung ermöglichen zu können, entschloss sie sich die Wurzelknolle Maniok anzubauen. Zum Erfolg ihres Unternehmens trugen Mikrokredite von VisionFund bei, die Lim seit Anfang 2008 erhielt. VisionFund ist eine christliche Non-Profit-Organisation, die ihren Kundinnen und Kunden neben Mikrokrediten auch andere finanzielle Dienstleistungen, zum Beispiel Mikroversicherungen, anbietet.

Lims Anfangskredit betrug rund 75 US Dollar. Später lieh sie sich eine größere Summe von rund 270 US Dollar. Die Rückzahlungen wurden dabei flexibel an die saisonale Ernte angepasst. VisionFund hat Lim trotz ihrer Behinderung zugetraut, ihren landwirtschaftlichen Betrieb erfolgreich zu betreieben. Mittlerweile konnte sie ihr Ackerland von einem auf drei Hektar vergrößern. Der Lebensstandard ihrer Familie hat sich verbessert, sogar ein neues Haus wird sie bauen. In Zukunft möchte sie ihren Betrieb stetig vergrößern. Sie wünscht sich, dass ihr ältester Sohn einen Beruf erlernt, in dem man Mobiltelefone repariert, der andere Sohn soll nach Möglichkeit Lehrer werden.



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