SEPA - das sollten Sie wissen

Geschäftskonten: Fristverlängerung bis 30.04.2014

SEPA (Single Euro Payments Area) ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Er besteht zurzeit aus 33 teilnehmenden Ländern. SEPA betrifft alle Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber.

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, hat die GLS Bank die Frist für die Umstellung von Geschäftskonten auf das SEPA-Verfahren bis zum 30.04.2014 verlängert.
Falls Sie bei Ihrem Geschäftskonto noch nicht mit der Umstellung begonnen haben, sollten Sie sofort starten!


Einführende Informationen zu SEPA finden Sie in unserer Broschüre

SEPA Basiswissen


Für Geschäftskunden

Mit unserem interaktiven SEPA-Projektplaner planen Sie die einzelnen Schritte für die Umstellung Ihres Zahlungsverkehrs auf SEPA.

Ihre Eingaben können Sie speichern und später auch ändern.  Dafür müssen Sie sich lediglich einmal kostenlos registrieren. Darüber hinaus finden Sie in unserem SEPA-Projektplaner ergänzende Erklärungen, Vorlagen und vieles mehr. Wenn Sie alle Fragen beantwortet und Ihre Daten eingegeben haben, können Sie sich Ihren individuellen SEPA-Projektplan ausdrucken.

SEPA Projektplaner starten

Weitere Informationen zum Herunterladen

Informationen zur Umstellung auf SEPA Lastschriften

Checkliste SEPA Basislastschrift für Vereine

In unserem Kompendium haben wir für Sie die wichtigsten SEPA Begriffe wie Mandat, Gläubiger-ID, Pre-Notification und vieles mehr erstellt.
SEPA Kompendium



SEPA - Häufige Fragen

Gehen meine Vorlagen mit der SEPA Umstellung verloren?

Nein, Sie können Ihre Vorlagen jederzeit in SEPA-Vorlagen umwandeln. Sie können über die Menüauswahl „Vorlagen“ alle oder nur einzelne Vorlagen umwandeln.

Unterstützt die GLS Bank die SEPA-Eil-Lastschrift?

Ja, die GLS Bank unterstützt unterstützt die SEPA-Eil-Lastschrift. Voraussetzung ist eine neue Lastschriftvereinbarung, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Kann ich auch nach der Umstellung Überweisungen mit Kontonummer und BLZ übertragen?

Geschäfts-/Vereins- und Firmenkunden können nur noch SEPA-Aufträge einstellen.
Privatkundinnen und Privatkunden können noch bis Anfang 2016 die Inlandsüberweisung nutzen.


Weitere Informationen zum Thema

SEPA Überweisung

In der SEPA werden Überweisungen SCT (SEPA Credit Transfer) genannt. Für Überweisungen mittels SEPA Credit Transfer benötigen Sie Ihre IBAN, sowie die IBAN und den BIC des Zahlungsempfängers. Bei innerdeutschen Überweisungen von Privatkunden wird zur Vereinfachung nur die IBAN des Zahlungsempfängers benötigt.

Für nationale und internationale SCT Überweisungen gilt die Gebührenteilung ("SHARE"-Regelung) und eine einheitliche Laufzeit von einem Arbeitstag. Tipp Informieren Sie Ihre Geschäftspartner rechtzeitig und nennen Sie bereits heute auf Ihren Briefbögen und in Ihrer E-Mail Signatur Ihre IBAN und Ihren BIC.

SEPA Privatkundenlastschrift

Wenn Unternehmen, Vereine oder Selbständige Lastschriften von Privatkunden einziehen, fallen diese Zahlungen unter die Regelung der SEPA Basis Lastschrift, SEPA Direct Debit Core.

Die SEPA Basis Lastschrift (SEPA Direct Debit Core) ist

  • ein Lastschrifteinzug
  • eines "Nicht-Verbrauchers" (juristische Personen, Vereine, Selbständige)
  • von einem Verbraucher
  • in Euro
  • innerhalb der SEPA-Länder

Um eine SEPA Basis Lastschrift durchzuführen, benötigen Sie eine Gläubiger ID (engl. Creditor Identifier, kurz CI). Die Gläubiger ID wird kostenfrei von der Deutschen Bundesbank vergeben. Sie Können Ihre Gläubiger ID bei der Bundesbank beantragen.

Zum Antragsformular der Bundesbank

Eine SEPA Lastschrift wird durch ein sogenanntes Mandat autorisiert.

  • Eine autorisierte SEPA Basis Lastschrift kann vom Zahlungspflichtigen bis zu 8 Wochen nach Kontobelastung zurückgegeben werden.
  • Eine nicht autorisierte SEPA Basis Lastschrift kann vom Zahlungspflichtigen bis zu 13 Monate nach Kontobelastung zurückgegeben werden.
Ablauf einer SEPA Basis Lastschrift

  • Als Zahlungsempfänger legen Sie dem Zahlungspflichtigen ein Mandat zur Unterschrift vor. Ein Beispiel für einen Mandatstext hat die Bankenorganisation "Deutsche Kreditwirtschaft" als PDF vorbereitet.
  • Bei grenzüberschreitenden Lastschriften ist das Mandat in der Landessprache des Zahlungspflichtigen oder in Englisch zu verfassen. Das European Payments Council hat Übersetzungen der Mandatstexte in verschiedenen Landssprachen zur Verfügung gestellt.
  • Der Zahlungspflichtige erteilt Ihnen das Mandat und ermächtigt Sie damit zum Einzug der Forderungen.
  • Sie senden dem Zahlungspflichtigen eine Voranzeige (Pre-Notification), zum Beispiel in Form einer Rechnung. Sofern nicht anders vereinbart, ist die Voranzeige 14 Tage vor Fälligkeit zu senden.
  • Sie übermitteln die Lastschrift-Daten rechtzeitig online an die GLS Bank.
  • Die GLS Bank leitet den Auftrag an die Bank des Zahlungspflichtigen weiter. Bei einmaligen Lastschriften und der ersten von Folge-Lastschriften muss die Übermittlung spätenstens 5 Bankarbeitstage vor Fälligkeit erfolgen. Bei Folgelastschriften bis spätestens 2 Bankarbeitstage vor Fälligkeit.
  • Die Bank des Zahlungspflichtigen belastet das Konto des Zahlungspflichtigen am Fälligkeitstag.

SEPA Firmenlastschrift

Lastschriften, die Vereine, Selbständige oder Unternehmen von anderen "Nicht-Verbrauchern" einziehen, fallen unter die Regelungen der SEPA Firmenlastschrift, SEPA Direct Debit B2B.

Abweichend von der SEPA Basis Lastschrift sind bei der SEPA Firmen Lastschrift (SEPA Direct Debit B2B) folgende Merkmale zu beachten:

  • Einzüge erfolgen nur zwischen "Nicht-Verbrauchern".
  • Es ist ein B2B Mandat erforderlich (Muster der Deutschen Kreditwirtschaft).
  • Der Zahlungspflichtige muss seiner Bank das Mandat vorlegen (ähnlich dem heutigen Abbuchungsauftrag).
  • Die Lastschrift muss spätestens einen Tag vor Fälligkeit der Bank des Zahlungspflichtigen vorliegen.
  • Es gibt keine Rückgabemöglichkeit durch den Zahlungspflichtigen wegen Widerspruchs.

Bei der SEPA Firmenlastschrift benötigen Sie, wie auch bei der Basis Lastschrift, eine Gläubiger-Identifikationsnummer, die Sie kostenfrei bei der Bundesbank beantragen können.

Zum Antrag bei der Bundesbank

Ablauf einer Sepa-Firmen-Lastschrift

  • Als Zahlungsempfänger legen Sie dem Zahlungspflichtigen ein Mandat zur Unterschrift vor.
  • Der Zahlungspflichtige erteilt das Mandat schriftlich oder elektronisch.
  • Der Zahlungspflichtige weist seine Bank an, zu diesem Mandat eingehende Lastschriften einzulösen, indem er eine Kopie des Mandats bei der Bank einreicht.
  • Sie senden eine Voranzeige an den Zahlungspflichtigen. Sofern nicht anders vereinbart 14 Tage vor Fälligkeit, z.B. via Rechnung unter Nennung der Fälligkeiten und Beträge.
  • Sie übermitteln die Lastschriftdaten an die GLS Bank.
  • Die GLS Bank übermittelt die Daten bis spätestens einen Bankarbeitstag vor Fälligkeit an die Bank des Zahlungspflichtigen.
  • Die Bank des Zahlungspflichtigen prüft die eingereichten Daten gegen das vorliegende Mandat.
  • Die Bank des Zahlungspflichtigen führt am Fälligkeitstag die Belastungsbuchung durch.
  • Bei grenzüberschreitenden Lastschriften ist das Mandat in der Landessprache des Zahlungspflichtigen oder in Englisch zu verfassen.
  • Das European Payments Council hat Übersetzungen der Mandatstexte in verschiedenen Landssprachen zur Verfügung gestellt. 

IBAN und BIC

IBAN ist die Kurzform für International Bank Account Number.

Diese internationale Kontonummer ist nach einem festgelegten Muster aufgebaut und enthält immer zunächst zweistellig den Ländercode, dann zweistellig eine Prüfziffer und danach bis zu 30 Stellen die eindeutige nationale Identifikation des Kontos. Eine deutsche IBAN beginnt demnach immer mit DE, darauf folgt die Prüfziffer gefolgt von der Bankleitzahl und Kontonummer, wobei Kontonummern, die nicht zehnstellig sind links um Nullen ergänzt werden. Somit hat eine deutsche IBAN immer 22 Stellen.

Muster: DEpp43060967nnnnnnnnnn

Sie müssen sich also neben Ihrer aktuellen Bankleitzahl und Kontonummer lediglich zusätzlich die zweistellige Prüfziffer merken. Ihre IBAN haben wir bereits auf Ihrem Kontoauszug vermerkt.

Zur Berechnung der IBAN gibt es im Internet durchaus zuverlässige IBAN-Rechner und IBAN-Konverter. Wenn Sie für Überweisungen oder Lastschriften die IBAN des Zahlungspflichtigen oder Zahlungsempfängers benötigen, vertrauen Sie bitte nur auf die Angaben der jeweiligen Bank, da die Konverter nicht für eventuelle Ausnahmeregelungen programmiert sind.

BIC

Der BIC (Bank Identifier Code) ist die international eindeutige Kennung der Finanzinstitute, die am SWIFT-Netzwerk (weltweites Zahlungsverkehrsnetz der Finanzinstitute) teilnehmen. Der BIC hat immer elf Stellen und beinhaltet vierstellig einen Bankcode, danach zweistellig das Länderkürzel und zweistellig die Codierung des Ortes, sowie schließlich dreistellig einen Branchen- oder Filialcode.

Der BIC der GLS Bank lautet: GENODEM1GLS.

Die Liste der BIC-Codes, der für SEPA-Zahlungen erreichbaren Zahlungsdienstleister finden Sie bei der Deutschen Bundesbank.

Weiter zur BIC-Code-Liste der Bundesbank

IBAN-Konverter

Wenn Sie in einer eigenen Software Kontodaten verwalten, können Sie mit Hilfe unserer Umrechnungssoftware die Datenbestände der Kontonummern und Bankleitzahlen entsprechend IBAN und BIC ermitteln.

Die Berechnung können Sie für einzelne Zahlungspartner oder die gesamten Stammdaten durchführen. Für die Installation benötigen Sie ein Installationspasswort, dass Sie per formloser E-Mail an online-team@gls.de anfordern können.Die Software kann unter www.vr-iban-konverter.de heruntergeladen und installiert werden. Bitte beachten Sie, dass die Installation mit Administratorrechten durchgeführt werden muss.

SEPA Dauerlastschrift

SEPA - Dauerlastschriften
Im Onlinebanking können Sie SEPA-Dauerlastschriften erfassen, ändern und löschen. Voraussetzung dafür: Sie haben mit uns eine „Vereinbarung über den Einzug von Lastschriften“ geschlossen und ein Einzugslimit vereinbart.
Ihre Aufträge werden von unserem Banksystem rechtzeitig zum geplanten Fälligkeitstermin automatisch ausgeführt. Nach der Anmeldung finden Sie im Menü „Daueraufträge“ die Karteikarte „SEPA-Dauerlastschrift“.

So legen Sie eine SEPA-Dauerlastschrift an

Die Erfassungsmaske sehen Sie nach Klick auf die Schaltfläche "Dauerlastschrift anlegen".

  • Die Felder "Zahlungspflichtiger", "IBAN", "Betrag", "Gläubiger-ID", "Mandatsreferenz", "Mandatsdatum" und "Erste Fälligkeit" sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden. Wenn Sie sich hier unsicher fühlen, lesen Sie bitte die Informationen zum SEPA-Lastschriftverfahren.
  • Das Feld "BIC" können Sie über eine Suchfunktion anhand verschiedener Daten suchen lassen oder bei einer deutschen IBAN über die enthaltene Bankleitzahl ermitteln lassen.     

  • Tragen Sie in das Feld "Erste Fälligkeit" das mit dem Zahlungspflichtigen vereinbarte Fälligkeits-Datum ein oder wählen Sie es über den Kalender aus.
  • In das Feld "Intervall" tragen Sie ein, in welchem Rhythmus die Dauerlastschrift fällig gestellt werden soll. Das Intervall "Monatlich" ist bereits voreingestellt.

Bestätigen Sie Ihre Eingaben und bestätigen Sie die Freigabe mit „Weiter“. Auf der folgenden Seite müssen Sie vor der TAN-Freigabe die Daten noch einmal genau überprüfen. Wenn alles richtig erfasst ist, bestätigen Sie mit Ihrer TAN den neuen SEPA-Dauerauftrag durch Klick auf die Schaltfläche „Anlegen“.

Wichtige Fristen und Verarbeitungszeiten
Beachten Sie bitte die Fristen für die Einrichtung, Änderung und Löschung von SEPA-Daueraufträgen. Die Vorlaufzeit für die Ersteinrichtung beträgt mindestens 5 Bankarbeitstage.

Achtung: Die Einreichungsfrist endet bereits morgens um 7:00 Uhr, planen Sie daher lieber einen Extratag ein. SEPA-Lastschriften müssen so eingereicht werden, dass sie dem Zahlungsdienstleister des Zahlungspflichtigen rechtzeitig vorgelegt werden können. Welche Tage als Arbeitstage definiert sind, wurde im SEPA-Raum einheitlich festgelegt. Für Folgelastschriften und Löschungen gilt die verkürzte Frist von zwei Arbeitstagen (endet ebenfalls morgens um 07:00 Uhr. Wenn Daueraufträge an unterschiedlichen Terminen fällig sind, können sich dadurch auch unterschiedliche spätmögliche Änderungs- oder Löschtermine ergeben. Mehr zu diesem wichtigen Thema finden Sie unter dem Stichwort „Target-Tage“ auf www.gls.de/sepa

Änderung und Löschen einer SEPA-Dauerlastschrift

Der Ablauf einer Änderung und Löschung eines Dauerauftrages ist identisch der Anlage einer Dauerlastschrift, bitte lesen Sie oben weiter.

Beachten Sie die geltenden Fristen (siehe oben). Es ist eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Tagen zu beachten, wenn es sich um eine bereits einmal ausgeführte Dauerlastschrift handelt. Handelt es sich um eine noch nicht ausgeführte Lastschrift, sind 5 Tage zu beachten.

Wenn sich die Bank des/der Zahlungspflichtigen ändert: Da sich der Sequenztyp momentan nicht anpassen lässt, benötigen Sie ein neues Mandat. Löschen Sie den Dauerauftrag komplett und richten Sie diesen neu mit einer neuen Mandatsreferenz ein. Terminieren Sie dies rechtzeitig mindestens 5 Bankarbeitstage vorher.

Wichtige Einschränkungen und Tipps: Stellen Sie Buchungen, die außerhalb eines vorgesehen Termins erfolgen nicht über die Dauerauftragsfunktion ein, sondern buchen Sie eine SEPA-Einzelbuchung und stellen Sie den Sequenztyp entsprechend ein.

Die manuelle Änderung des Sequenztyps (First, Last) ist nicht möglich. Die Vergabe des Sequenztyps erfolgt automatisch durch das System. Wenn Sie bereits Lastschriften unter einem Mandat gebucht haben, benötigen Sie für die Einrichtung ein neues Mandat des Zahlungspflichtigen.

Wenn Sie mehr Leistung benötigen, empfehlen wir den Einsatz einer fortgeschrittenen Zahlungsverkehrssoftware, z.B. unser GLS eBank Profi, das Sie 30 Tage unverbindlich testen können. gls.de/ebankprofi

Eine spätere automatische Übernahme der Dauerauftragsdaten in eine Zahlungsverkehrssoftware ist nicht vorgesehen.

 

 


Fragen rund um SEPA

Wie verwalte ich Dauerlastschriften im Onlinebanking?

Im Onlinebanking können Sie SEPA-Dauerlastschriften erfassen, ändern und löschen.

Voraussetzung dafür ist, dass Sie mit uns eine „Vereinbarung über den Einzug von Lastschriften“ geschlossen und ein Einzugslimit vereinbart haben.

Ihre Aufträge werden von unserem Banksystem automatisch rechtzeitig zum geplanten Fälligkeitstermin ausgeführt.

Nach der Anmeldung im Onlinebanking finden Sie im Menü „Daueraufträge“ die Karteikarte „SEPA-Dauerlastschrift“.

Weitere Informationen zur SEPA-Dauerlastschrift

Wo finde ich Informationen zur SEPA Lastschrift?

Alle wichtigen Informationen finden Sie im Onlinebanking Bereich unter SEPA.
Empfehlenswert ist auch die Seite der Deutschen Bundesbank die Sie unter www.sepadeutschland.de finden.

Kann ich heute schon das SEPA-System nutzen?

Europäischer Zahlungsverkehr kann bereits heute per SEPA abgewickelt werden.  Ab 1. Februar 2014 ist SEPA auch für Zahlungen innerhalb Deutschlands Pflicht.

Was benötige ich für eine SEPA-Überweisung?

Für Überweisungen mittels SEPA Credit Transfer benötigen Sie Ihre IBAN, sowie die IBAN und den BIC des Zahlungsempfängers oder der Zahlungsempfängerin.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie lautet der BIC der GLS Bank?

GENODEM1GLS

Was ist der BIC?

Der Bank Identifier Code, kurz BIC, ist die international eindeutige Kennung der Kreditinstitute, die am SWIFT-Netzwerk (weltweites Zahlungsverkehrsnetz der Kreditinstitute) teilnehmen. Der BIC ist 8- bis 11-stellig und beinhaltet einen vierstelligen Bankcode, danach ein zweistelliges Länderkürzel und eine zweistellige Codierung des Ortes, sowie ggfs. einen dreistelligen Branchen- oder Filialcode. 

Wie kann ich die IBAN errechnen und BIC herausfinden?

Die IBAN finden Sie auf der Rückseite Ihrer GLS BankCard, auf den Kontoauszügen und im Onlinebanking Portal (wählen Sie dafür in der Finanzübersicht hinter Ihrem Girokonto den Butten "I" für Informationen).

Wenn Sie die IBAN anderer Bankverbindungen berechnen oder die BIC anderer Banken suchen, so nutzen Sie doch einfach das kostenlose Angebot von www.iban-rechner.de.

Wo finde ich meine IBAN?

Die IBAN finden Sie auf der Rückseite Ihrer GLS BankCard, auf den Kontoauszügen und im Onlinebanking Portal (wählen Sie dafür in der Finanzübersicht hinter Ihrem Girokonto den Butten "I" für Informationen).

Wenn Sie die IBAN anderer Bankverbindungen berechnen oder die BIC anderer Banken suchen, so nutzen Sie doch einfach das kostenlose Angebot von www.iban-rechner.de.

Was ist die IBAN?

IBAN steht für International Bank Account Number. Sie ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer für Zahlungskonten. Die IBAN besteht aus einem internationalen Teil (Länderkennzeichen und Prüfziffer) und einer national festgelegten Komponente, die für Deutschland Bankleitzahl und Kontonummer enthält.

Was beinhaltet SEPA?

SEPA gilt für alle nationalen und internationalen Zahlungen (Überweisungen, Lastschriften) innerhalb des Europäischen Zahlungsverkehrsraums.

Was verbirgt sich hinter SEPA?

SEPA steht für Single Euro Payments Area. SEPA ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Er besteht zurzeit aus 32 teilnehmenden Ländern. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Sepa- und einer...

Sepa-Überweisungen sind nur in Euro, ohne zusätzliche Weisung (z.B.eilig/telegrafisch), mit Entgeltteilung (share) innerhalb der EU-/EWR-Staaten und in die Schweiz/Monaco möglich. Übrige grenzüberschreitende Überweisungen sind Auslandsüberweisungen.

Bei welchen Ländern ist eine SEPA-Überweisung möglich?

Sepa-Überweisungen sind innerhalb der EU-/EWR-Staaten und in die Schweiz/Monaco möglich. Auch die Kreditinstitute in den drei Staaten des übrigen
Europäischen Wirtschaftraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie
nutzen die neuen europäischen Zahlverfahren.

Welche Widerspruchsfristen gelten bei SEPA?

Eine SEPA-Basislastschrift kann innerhalb von acht Wochen nach Belastung an den Einreicher zurückgegeben werden, d.h. eine entsprechende Kontobelastung wird rückgängig gemacht. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat, d.h. eine unautorisierte Lastschrift, kann vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben werden.

Bei der SEPA-Firmenlastschrift besteht keine Möglichkeit der Rückgabe der Lastschrift. Der Zahlungsdienstleister des Zahlers (Zahlstelle) ist verpflichtet, die Mandatsdaten bereits vor der Belastung auf Übereinstimmung mit der vorliegenden Zahlung zu prüfen.

Sind kürzere Buchungsfristen bei Lastschriften möglich?

Sie können mit uns eine Vereinbarung über den Einzug der sogenannten SEPA-Eil-Lastschrift treffen. Dann können Sie - wenn die Konten Ihrer Zahlungspflichtigen bei deutschen Zahlungsverkehrsdienstleistern geführt werden -  die Vorlauffrist auf 1 Tag verkürzen.

Muss ein Mandat nach 36 Monaten erneuert werden?

Nein, das Mandat verfällt erst 36 Monate nach Tätigung der letzen Buchung. Nicht das Datum der Unterschrift (Mandatserteilung) ist entscheidend, sondern das Fälligkeitsdatum der zuletzt gebuchten Lastschrift.

Was passiert, wenn ein Buchungstermin nicht zu halten ist?

Ist ein Buchungstermin zum Beispiel aufgrund technischer Probleme nicht einzuhalten, ist eine neue Vorabbenachrichtigung mit der Mitteilung des neuen Belastungstermins nötig. Wenn Sie keine andere Frist (z.B. in den  AGBs) vereinbart haben, sogar 14 Tage vor dem nächsten Buchungstermin. Wir empfehlen daher, die Benachrichtigungsfrist zu verkürzen, z.B. in den Geschäftsbedingungen.

Kann man Mandatsreferenzen weiter verwenden?

Eine Mandatsreferenz sollten Sie nicht weiter verwenden, wenn ein Mitglied einem Mandat widersprochen hat. Diese Referenz ist womöglich bei der kontoführenden Bank gesperrt. Wenn Sie zum Beispiel die Mitgliedsnummer als Mandatsreferenz verwenden, sollten Sie diese erweitern, z.B. um einen Buchstaben oder dem Monat und Jahr des Mandats.

Alle Fragen

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