Der Beitrag für ein sinnvolles Bankgeschäft

Der GLS Beitrag ist die Voraussetzung für die Nutzung all unserer Angebote. Der GLS Beitrag ist die nachhaltigste Form der Finanzierung für eine Bank - passend zur nachhaltigsten Bank Deutschlands. Er macht Sie und uns - als GLS Gemeinschaft - ein Stück weit unabhängiger von den unabsehbaren Entwicklungen der Finanzmärkte. Und er ist die Garantie für unser langfristiges, sinnvolles Wirken und die Weiterentwicklung unseres werteorientierten Bankgeschäfts.

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Der Beitrag wird erstmalig zum 31.03.2017 eingezogen.

Alle Neukunden unterzeichnen dann bei der Kontoeröffnung etc. die „Vereinbarung GLS Beitrag“. Der Beitrag wird anteilig ab dem nächsten Monatsultimo berechnet.

Für die GLS Mitglieder ist der Beitrag durch den Beschluss der Generalversammlung verbindlich, sie erhalten eine Einzugsermächtigung zur Unterzeichnung.

Alle Kundinnen und Kunden, die nicht gleichzeitig GLS Mitglied sind, erhalten von uns per Post die Vereinbarung zum GLS Beitrag mit Sepa-Lastschriftmandat zur Unterzeichnung. Unabhängig davon, wann sie die Vereinbarung unterzeichnen, zahlen sie für 2017 den vollen Jahresbeitrag. Der Beitrag ist die Voraussetzung für die Nutzung weiterer Angebote.

Der GLS Beitrag beträgt fünf Euro im Monat.

Dieser Betrag wurde seit 2015 in vielen Kundengesprächen und –befragungen ermittelt und kann maßgeblich zur Finanzierung der Kernleistungen beitragen.

Den GLS Beitrag sollen grundsätzlich alle Kundinnen, Kunden und Mitglieder gleichermaßen zahlen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur genossenschaftlichen Idee gehört, dass sich Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zusammentun. Dies gilt auch für die Höhe des GLS Beitrages, allerdings:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kundinnen und Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 Euro im Monat zahlen Kundinnen und Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages sowie Kundinnen und Kunden unter 28 Jahren.

Passend zu unserem genossenschaftlichen Ansatz haben wir uns für einen Beitrag und gegen Gebühren entschieden. Das sinnvolle Bankgeschäft der GLS Bank steht allen zur Verfügung, angefangen von der sinnvollen Mittelverwendung bis hin zur unabhängigen Beratung.

Anders bei einer Kontoführungsgebühr, die für ein bestimmtes Konto anfällt. Solche spezifische Kosten bepreisen wir dort, wo sie anfallen, also am Konto.

Im Unterschied zur Kontogebühr muss der Beitrag nur einmal bezahlt werden, unabhängig davon, wie viele Konten genutzt werden.

Den GLS Beitrag sollen grundsätzlich alle Kundinnen, Kunden und Mitglieder gleichermaßen zahlen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur genossenschaftlichen Idee gehört, dass sich Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten zusammentun. Dies gilt auch für die Höhe des GLS Beitrages, allerdings:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Damit ist die GLS Bank weiterhin zugänglich für alle. Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden freiwillig einen höheren Beitrag vereinbaren können.

Bei Gemeinschaftskunden zahlen alle zugehörigen Einzelpersonen den Beitrag, jedoch der Gemeinschaftskunde nicht. So zahlt ein Ehepaar insgesamt zwei Beiträge, auch wenn sie Inhaber von Einzel- und Gemeinschaftskonten sind. Gleiches gilt für Kreditnehmereinheiten.
Eine GbR wird wie eine Einzelperson behandelt, ebenso juristische Personen, die mehrere Kundenstämme, aber nur auf einem Stamm Konten haben.
Einige kleine Vereine und deren Förderer sind oft bereits langjährig Mitglied ohne weitere Geschäftsbeziehung. Oft dachten sie bei der Zeichnung nicht unbedingt an eine Rückzahlbarkeit und wollen weiterhin die Wirksamkeit der GLS Bank unterstützen. Eine Lösung kann die Übertragung der Anteile auf die GLS Bank Stiftung sein. Danach ist kein Beitrag fällig.

Als Bank machen wir selbstverständlich keine Steuerberatung, aber wir gehen grundsätzlich davon aus:

  • Privatkunden können den GLS Beitrag wie auch Kontogebühren steuerwirksam im Rahmen eines Pauschbetrages geltend machen.
  • Unternehmenskunden können den Beitrag als Betriebsausgabe geltend machen.

Alle erforderlichen Angaben hierfür können nach Abbuchung des GLS Beitrages dem Kontoauszug entnommen werden.

Wir brauchen eine verlässliche Basis für unsere Kernleistungen. Die sinnvolle Verwendung Ihres Geldes und die gesellschaftliche Wirksamkeit der GLS Bank kann nicht davon abhängig sein, ob ausreichend Beiträge bezahlt werden. Sie sind nicht flexibel abrufbar, weil sie unser Wesen ausmachen. Sie können nur erbracht werden, wenn die Mitglieder und Kunden sich verlässlich dafür einsetzen.

Die GLS Bank steht an einem Scheideweg, und mit ihr die gesamte Branche. In einem Jahrzehnt wird sich die Bankenlandschaft extrem verändert  haben. Die Zinsmarge ist drastisch gesunken und wird weiter sinken. Die GLS Bank wird ihre Effizienz  weiter steigern. Sie passt die Konditionen an. Sie entwickelt neue  Instrumente wie ein Crowdfunding und eine Community-Plattform. Und sie  verteilt einen Teil der Lasten auf alle Schultern, die zur GLS  Gemeinschaft gehören.

Die GLS Bank ist weiterhin zugänglich für alle! Die 5 Euro pro Monat wurden seit 2015 in vielen Kundengesprächen ermittelt, bei folgenden Ausnahmen:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Würden wir das Vermögen der Kunden bei der GLS Bank als Bemessungsgrundlage für den Beitrag nehmen, würde diejenigen, die uns als Hausbank nutzen, einen höheren Beitrag zahlen als die große Zahl unserer Kunden, die sich (noch) nicht voll für uns entschieden hat. Gerecht ist das auf jeden Fall nicht.

Der Beitrag führt nicht zur Gleichmacherei. Auch weiterhin werden die Kosten der Genossenschaft größtenteils durch Zinsen und Gebühren gedeckt, die abhängig von der persönlichen Nutzung der Bank in Rechnung gestellt werden. Bislang wurden die Kosten weitgehend von den Kreditnehmern gedeckt. Dass diese jetzt etwas entlastet werden kommt deren sozialen und ökologischen Vorhaben zu Gute – und ist damit im Sinne aller Mitglieder, Kundinnen und Kunden.

Mit einem freiwilligen Beitrag wäre jedes Jahr offen, ob die Kernleistung der GLS Bank erbracht werden kann. Die Kernleistung (sinnvolles Bankgeschäft) ist jedoch kein Beiwerk, das auch mal weggelassen werden kann, sondern sie wird von der gesamten Mitarbeiterschaft in allen Bereichen erbracht. Dafür ist eine verlässliche Grundlage notwendig.

Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden einen höheren Beitrag leisten.

An dem Prozess der Gestaltung des Beitrags haben wir sehr viele Interessengruppen beteiligt. Wir haben auf Mitglieder- und Kundenveranstaltungen, auf den Generalversammlungen 2015 und 2016, in Befragungen und vielen persönlichen Gesprächen über die wichtigen Weichenstellungen gesprochen.

Als Genossenschaftsbank war es für uns klar, dass diese strategische Ausrichtung auch von den Eigentümern der GLS Bank beschlossen und getragen wird, das sind die rund 44.000 Mitglieder.
Die außerordentliche Generalversammlung hat den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zum GLS Beitrag am 10. Dezember 2016 beschlossen.

Dass die Mitglieder auf ihre Dividende verzichten wäre keine tragfähige Lösung, um die Rückgänge im Zinsergebnis auszugleichen. Zum Vergleich: Die Dividende machte 2015 4 Mio. Euro aus, die Zinserträge lagen bei 96,5 Mio. Euro. Die wirtschaftlichen Herausforderungen können also nicht alleine auf den Schultern der etwa 44.000 Mitglieder gelöst werden, hier ist das Engagement von allen Kundinnen und Kunden und Mitgliedern notwendig.

Die Dividende auf Genossenschaftseinlagen als risikotragendes Kapital ist außerdem nicht vergleichbar mit der Verzinsung von Bankeinlagen. Aufgrund der zunehmenden Regulierung müssen wir zukünftig noch deutlich mehr Genossenschaftseinlagen einsammeln, als Basis für die Kredite an soziale und ökologische Unternehmen. Ohne Dividende würde dies kaum oder nicht möglich sein

Der GLS Beitrag gilt ab 01.01.2017. Alle Neukundinnen und Neukunden unterzeichnen dann mit dem Kundenstammvertrag auch die „Vereinbarung GLS Beitrag“.

Für bestehende Kundinnen und Kunden ist der GLS Beitrag ab 01.01.2017 Voraussetzung für weitere Angebote. Bestehende Kunden zahlen für 2017 unabhängig vom Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarung den vollen Jahresbeitrag.

Die GLS Mitglieder erhalten ausschließlich eine Einzugsermächtigung, da für sie der GLS Beitrag durch den Beschluss der Generalversammlung verbindlich ist.

Wir werden 2017 nutzen, um möglichst alle bestehenden Kundinnen und Kunden vom GLS Beitrag zu überzeugen. Wo dies nicht gelingt, werden wir unsere weitere Geschäftsbeziehung in Frage stellen. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei den gesetzlichen Rahmen und erfüllen Verträge mit fester Laufzeit.

Die Mitglieder haben auf der außerordentlichen Generalversammlung am 10.12.2016 beschlossen, dass im Falle einer Kündigung bis zum 31.03.2017 keine Beitragspflicht besteht. Mitglieder, die bis zum 31.03.2017 ihre Mitgliedschaft und ihre Konten kündigen, müssen also keinen Beitrag bezahlen. Ihr Geschäftsguthaben erhalten sie in der Regel nach der Generalversammlung im Sommer 2018 zurückgezahlt.