Wie gerecht ist der GLS Beitrag?

Die GLS Bank ist weiterhin zugänglich für alle! Die 5 Euro pro Monat wurden seit 2015 in vielen Kundengesprächen ermittelt, bei folgenden Ausnahmen:

  • Keinen Beitrag zahlen Minderjährige sowie Kunden, für die wir ausschließlich das gesetzlich definierte Basiskonto führen.
  • Einen Beitrag von 1 EUR im Monat zahlen Kunden mit Einkommen im Rahmen des steuerlichen Grundfreibetrages  sowie Kunden unter 28 Jahren.

Würden wir das Vermögen der Kunden bei der GLS Bank als Bemessungsgrundlage für den Beitrag nehmen, würde diejenigen, die uns als Hausbank nutzen, einen höheren Beitrag zahlen als die große Zahl unserer Kunden, die sich (noch) nicht voll für uns entschieden hat. Gerecht ist das auf jeden Fall nicht.

Der Beitrag führt nicht zur Gleichmacherei. Auch weiterhin werden die Kosten der Genossenschaft größtenteils durch Zinsen und Gebühren gedeckt, die abhängig von der persönlichen Nutzung der Bank in Rechnung gestellt werden. Bislang wurden die Kosten weitgehend von den Kreditnehmern gedeckt. Dass diese jetzt etwas entlastet werden kommt deren sozialen und ökologischen Vorhaben zu Gute – und ist damit im Sinne aller Mitglieder, Kundinnen und Kunden.

Mit einem freiwilligen Beitrag wäre jedes Jahr offen, ob die Kernleistung der GLS Bank erbracht werden kann. Die Kernleistung (sinnvolles Bankgeschäft) ist jedoch kein Beiwerk, das auch mal weggelassen werden kann, sondern sie wird von der gesamten Mitarbeiterschaft in allen Bereichen erbracht. Dafür ist eine verlässliche Grundlage notwendig.

Wir regen zum solidarischen Ausgleich an, so dass vermögendere Kundinnen und Kunden einen höheren Beitrag leisten.