Am 18.08.2011 führt Ihre VR-NetWorld Software ein automatisches Update durch, mit dem neue Sicherheitserweiterungen integriert werden. Zwar zielen Angriffe im Onlinebanking derzeit vor allem auf das Internetbanking und den bei Kundinnen und Kunden genutzten Browser, doch mit diesem Update wird Ihre VR-Networld Software frühzeitig auf mögliche Bedrohungen vorbereitet. Das Update wird von Ihrer VR-NetWorld Software eigenständig durchgeführt.
Beim Identitätsschutz wird von einem Szenario ausgegangen, bei dem eine Schadsoftware Teile der VR-NetWorld Software nachbaut. Der Anwender soll dazu verleitet werden, im Glauben, dass er sich in seiner vertrauten VR-NetWorld Software befindet, sicherheitsrelevante Informationen wie z.B. PIN und TAN in den Nachbau der entsprechenden Masken einzugeben.

Um einen Nachbau der VR-NetWorld Software oder Teile der VR-NetWorld Software für einen Angreifer zu erschweren, werden standardmäßig alle relevanten Eingabedialoge mit einem grafischen Siegel versehen. Das grafische Siegel enthält neben dem aktuellen Datum auch diverse Textinformationen zum geöffneten Dialog und der Art der einzugebenden Daten. Zusätzlich kann der Anwender einen persönlichen Text hinterlegen, der als persönlicher Sicherheitsanker ebenfalls im Siegel mit angezeigt wird.Um einen Nachbau der Masken weiter zu erschweren, werden die Textinformationen als Rolltext in einer Art Wasserzeichen eingeblendet.
Neben dem persönlichen grafischen Siegel können die Eingabemasken zusätzlich durch einen speziellen Mauszeiger abgesichert werden, der in einer Art Fahne ebenfalls die Informationen aus dem Siegel anzeigt.
Zusätzlich zu den beiden Mechanismen, die den Nachbau einzelner Masken der VR-NetWorld Software erschweren sollen, überwacht die VR-NetWorld Software, ob eine geöffnete Erfassungsmaske auch im Vordergrund steht und nicht von einer anderen Anwendung überdeckt wird. Der entsprechende Status wird unten in der Statuszeile angezeigt, sobald eine Erfassungsmaske geöffnet ist.

Das Ausrufezeichen in einem gelben Dreieck warnt hingegen, wenn eine andere Anwendung im Vordergrund ist. Im Beispiel überdeckt der Windows-Taschenrechner das Eingabefenster.

Der Schutz vor dem Auslesen von Eingaben soll verhindern, dass potentielle Schadsoftware die Eingaben eines Anwenders mitliest oder manipuliert.
Bei der Entwicklung von Windowsanwendungen ist es vorgesehen und üblich, dass alle Eingabefelder mit sprechenden Bezeichnungen versehen werden, die auch auslesbar sind. Diese Bezeichnungen nutzen z.B. spezielle Programme, die Sehbehinderten die Nutzung von Standardsoftware erleichtern sollen. Diese Informationen könnten aber auch Schadprogramme nutzen, um z.B. gezielt die Eingabe von Passwörtern auszulesen. Mit der Verschleierung der Bedeutung der Eingabefelder ist das nicht mehr möglich. Um sehbehinderten Menschen weiterhin die Nutzung der VR-NetWorld Software zu ermöglichen, wird der Anwender darauf hingewiesen, dass er in diesem Fall den Kompatibilitätsmodus für Sehbehinderte aktivieren muss.
Zusätzlich zur Verschleierung der eigentlichen Eingabefelder kann auch ein Auslesen der Beschriftung der einzelnen Eingabefelder unterbunden werden.
Diese Anleitung können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.