wdr.de, 09.02.2011, Petra Blum
"Alternative Banken unterscheiden sich von konventionellen Kreditinstituten vor allem durch gezielte Auswahl der Kredite oder Projekte, in die das Geld der Anleger investiert wird. Nachhaltige Kriterien wie Umweltschutz oder ethische Aspekte wie die Einhaltung von Menschenrechten stehen bei fast allen alternativen Banken im Vordergrund.
(...) Auch konventionelle Geldinstitute haben Öko-Anlageprodukte im Angebot. Sie konzentrieren sich allerdings häufig auf ausgewählte "grüne" Investments und bündeln sie in Fonds. Das führt dazu, dass sich hinter "grünen" Geldanlagen auch nicht nachhaltige Werte verstecken können (...). Gerade am so genannten "grauen Kapitalmarkt" gebe es immer häufiger mit der Marke "grün" versehene Mogelpackungen, die teilweise hochspekulativ und risikoreich sein können."