Handelsblatt, 10.02.2011, Yasmin Osman
"Seit Ausbruch der Finanzkrise wollen viele Bankkunden genauer wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Den ethisch-ökologisch orientierten Banken hat das einen beispiellosen Boom beschert.
(...) Die GLS Bank bestätigte diesen Trend gestern, als sie ihre vorläufigen Jahresergebnisse vorlegte. Die nach Bilanzsumme größte alternative Bank hatte 2010 rund 18 000 neue Kunden gewonnen. Das entspricht einem Anstieg um 25 Prozent auf 91 000 Bankkunden. Auch das Einlagengeschäft prosperierte: Das Volumen stieg sogar um 39 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Ein Ende des Booms kann GLS-Chef Thomas Jorberg nicht absehen."