Deutschlandradio Kultur, 21.12.2011, Andrè Hatting
"Andrè Hatting: Wir haben uns auch bei kleineren Häusern umgehört, zum Beispiel der GLS Bank, und die hat gar keine Probleme, sagt sie, denn sie ist gut mit EIgenkapital versorgt. Was machen die kleinen besser als die großen?
Gusstav Horn: Nun, eine Bank wie die GLS Bank geht wenig Risiken ein, das heißt, sie ist gar nicht in sehr schwierigen Papieren engagiert, sie hat nicht diese Risiken des Derivatmarkts oder des Währungsmarktes. Das schützt sie natürlich vor solchen Krisenentwicklungen, die im Moment sind, herrschen, und das ist aber leider die Ausnahme. Die großen Banken, insbesondere auch die größten Banken, sind leider sehr stark in Geschäften engagiert, die sehr risikoreich sind."
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